Telefonat, Demenz und cupping

Langes Telefonat mit Heike geführt. Erstaunt wie dabei die Zeit verfliegt. Wollte eigentlich zu Mama radeln, aber bei diesem Regen habe ich abgesagt. Telefoniert mit ihr. Sie hat heute, zumindest am Anfang des Gespräches, komische Sachen gesagt. Marta schrieb dass Mama am Tag die Fensterläden zumacht und die Decke, die sie im Winter immer an die Terrassentür hängt, jetzt schon aufhängt und dass alles was Marta macht, sie nicht gut findet. Wir denken dass es Mama langweilig ist und sie vielleicht wieder einen Schub hat. Die Form der Demenz, die Mama hat, verläuft langsam. Sie hat keinen Alzheimer. Ich habe mir einen Spaziergang verordnet und sehr geschwitzt in meiner Regenjacke. Daheim eine Beilage der SZ von letztem Wochenende gelesen. Darin sind verschiedene Artikel über gesundes Leben, Kneippanwendungen, Kräuter, Yoga und cupping. Cupping ist trockenes, modernes Schröpfen. Ich habe mir vor längerer Zeit, auf Anraten von Andrea, einige cups zugelegt. Ab und zu angewandt und vergessen. Heute habe ich sie wieder angesetzt. Fördern die Durchblutung, Bindegewebe soll straffer werden, die Faszien bekommen mehr Spannkraft. Klingt doch gut, wenn sie benutzt werden, die kleinen Silikonwunder.

 

 

 

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Vielleicht sollten wir – statt gemeinsamer Fußpflege – mal dein Cuppingwunder ansetzen? ich wüsste gleich, an welcher Stelle… Und: was du beschreibst könnte ein Hinweis auf die Grenzen einer 1:1 Betreuung sein.

  2. Ines sagt:

    Von Cupping hab ich noch nie gehört. Deine Erfahrungen damit musst du schreiben. Vielleicht denkt deine Mutter, dass es jetzt Herbst ist. Bei dem vielen Regen. Für Marta sicher nicht einfach.

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