Gewitter, Dauerregen und Langschläferin

Hier geht der punk ab. Ein heftiges Gewitter nach dem anderen. Mit Starkregen, von dem ich das Gefühl habe, jemand schüttet eimerweise Wasser über einer Stelle aus. Heute Nacht hat es einige Male so gedonnert, dass unser Haus vibriert hat. Blitz und sofort dieser grelle Donner. Jetzt gerade wieder. Unheimlich diese Naturkräfte. Ich war heute bei meiner Mutter und habe ihr und Marta erzählt, dass ich bei Gewitter, wenn ich unterwegs bin und es grell donnert, ganz laut schreie. Beide konnten es nicht fassen. So entlade ich mich und meine Angst wird etwas weniger. Ich habe heute wegen des Gewitters auch nicht gesungen, weil ich meinen Mac nicht hochfahren wollte. Eigentlich sollte ich alles ausstecken. Meine Freundin hat die Erfahrung gemacht, dass PC, Telefon, Steckdosen durch einen Überspannungsschaden, ausgelöst durch einen Blitz in einen Kran, kaputt gingen. Was gibt es von meiner Mutter zu berichten. Gestern hat sie bis 15.45 Uhr geschlafen. Manchmal haben wir das Gefühl, sie schläft sich aus dem Leben. Das wäre ihr großer Wunsch. Ich habe zu Eva gesagt, dass Marta nicht viel zu tun hat, den zwischen 20.00 und 21.00 Uhr geht Mama schon wieder ins Bett. Ich habe Mama heute gefragt ob sie eine Idee hat, wie alt ich werde. Ganz ernst hat sie 25 gesagt. Wie alt sie ist weiß sie.

 

 

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3 Kommentare

  1. Beate sagt:

    Die Gewitter sind echt gewaltig, bin gerade durch eines durchgefahren. Besonders anstrengend, wenn man nicht wenigstens zuhause ist. dass deine Mutter so viel schlafen kann, kommt mir wie eine Gnade vor. Dass es ihr großer Wunsch ist, einfach nicht mehr aufwachen, eines Tages, das verstehe ich so gut!

  2. Heike sagt:

    Ist ja hinreißend. Du wirst 25! Anni schläft z.Zt. auch soviel. Ich finde es tröstlich, aber tatsächlich könnte der Job einer 24-Std. -Betreuung schwerer sein. Heute habe ich gesungen. Bei mir knallen Gewitter nicht so sehr, ich hatte durchgehendes Wetterleuchten vorgestern. Den Impuls, laut zu schreien, kenne ich nicht.

  3. Ines sagt:

    So viel Wasser kommt dieses Jahr vom Himmel herunter. Draußen zu sein bei Unwetter kann schon Angst machen. Schreien gegen die Angst ist eine gute Methode. Nur peinlich, wenn andere einen hören. Ich singe ganz gerne auf dem Rad, höre aber sofort auf, wenn Menschen in der Nähe sind.

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