Party gestern, schwimmen heute
Gestern zu Heike geradelt um die Karte für Ines mitzugestalten. Lustig war es und wir waren recht kreativ. Beate kam später auch noch dazu und vervollständigte unser Werk. Gemeinsam fuhren wir dann zur Geburtstagsfeier von Ines. Den Bedenken Heikes zum Trotz fand Beate direkt vor der Haustür einen Parkplatz. Ich bin eher nicht so die Partylöwin, habe mich aber sehr wohl gefühlt, was nicht zuletzt an Beate und Heike lag und an ein paar sehr netten, offenen Frauen. Schön war’s! Heute recht zeitig bin ich zum Lußsee geradelt, mal einen anderen Weg genommen, der über einen holprigen Feldweg führte. Ganz flexibel habe ich mich auf der anderen Seite des Sees niedergelassen. Das war viel besser, denn da gibt es Holzplattformen, von denen aus Leitern ins Wasser führen. Das erspart das rumgeeiere beim reingehen auf den Steinen, wie auf der anderen Seite. Allerdings kann man nicht stehen und so musste ich ohne viel Gedöns gleich schwimmen. Einen chinesischen Roman gelesen, kleine Brotzeit gemacht, mit einer netten Frau über andere, tolle Badeplätze gesprochen. Von einem Freibad in Benediktbeuern, vom Ammersee und einem kleinen See in der Nähe von Tölz hat sie geschwärmt. Kurz vor dem Heimweg noch einmal ins Wasser, so dass ich gut gekühlt heimradeln konnte. Zu Hause Kaffee und ein kurzes Nickerchen auf der Couch.
Für mich war das Gemeinsame incl. Fahrt vor und nachher ein richtig schönes Erlebnis. Witzig, wie an einem See von anderen Seen geredet wurde, wie früher oft bei Urlaubsbekanntschaften. Das mit den Leitern finde ich auch sehr angenehm, trotz radikalem Losschwimmenmüssen.
Die Wortwahl mit „Rumgeeiere und ohne Gedöns“ ist lustig, trifft es aber ganz genau. Wahrscheinlich gehe ich deshalb nicht gerne in Seen, weil man entweder auf den kleinen Steinen herumeiert beim Reingehen oder man muss die radikale Methode mit der Leiter machen, beides für jemanden wie mich, der kaltes Wasser scheut, schwierig.