Vänernsee

Unser vorletzter Tag in Schweden beginnt am Strand des Vänernsees. Gestern hab ich endlich das Schweden meiner Kindheit wieder mit allen Sinnen erlebt. Als Kind war ich drei Sommer lang auf einer Insel am Vänernsee und die Landschaft mit allen Gerüchen hat sich tief eingeprägt. Gestern sind wir am Ufer dieses Sees gewandert und haben Picknick gemacht und da stellte sich das Kindheitsgefühl wieder ein. Die Tage sind immer gut ausgefüllt. Wir beide merken, dass diese Art des Urlaub machens auf Dauer sehr anstrengend ist. Fast jeden Tag in einem anderen Hotel, immer wieder Koffer packen, Auto fahren, sich im neuen Ort zurecht finden. Wir können das inzwischen gut, haben aber auch das Bedürfnis nach mehr Sesshaftigkeit. Nach dem Strand heute früh geht’s gleich Richtung Göteborg, wo wir das letzte Mal übernachten. Die Nacht darauf schlafen wir in der Fährkabine. Ich freu mich auf München. Die gelassene Art der Schweden und die leeren Städte, Orte und Straßen werde ich vermissen.

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3 Kommentare

  1. Beate sagt:

    So hast du also sehr viel von dieser Station am Vänernsee: eine schöne Landschaft und Erinnerungen an die Reisen in der Vergangenheit! Das ist ja immer der Spagat an Rundreisen: Sie sind anstrengend, aber man kann auch viele Eindrücke sammeln.So, wie du uns „mitgenommen“ hast, bestätigt mir, dass Schweden ein schönes Reiseziel ist!

  2. Heike sagt:

    Ich lese Beates Kommentar und verstehe meinerseits das Gegenteil: dass es schöner gewesen wäre mit einem zentralen Ort und dass es so nicht ideal war. Ich erinnere mich lebhaft an einen Text, in dem du so einen Kindheitssommer in Schweden „verdichtet“ und das Saltkrokan. oder Astrid-Lindgren-Feeling eingefangen hast!

  3. Renate sagt:

    Durchwachsen scheint mir euer Urlaub gewesen zu sein. Der Schluss mit deinen Kindheitserinnerungen klingt gut. Von Ort zu Ort reisen ist interessant, aber auch eine ständige Packerei. Zwei, drei Nächte an einem Ort sind erholsamer.

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