Neue Frisur, Kurbericht und Enkel
Friseurtermin heute um 11.00 Uhr. Nach Trudering, nicht mit dem Fahrrad. Nicht wegen der vielen Kilometer, sondern weil die Strecke so gar nicht schön zu fahren ist. S-Bahnfahren ist allerdings auch nicht angenehm. Der Haarschnitt ist etwas anders, mehr eine Kurzhaarfrisur, die mir jetzt noch gut gefällt. Wie ich damit zurechtkommen werde? Mal sehen! Der Heimweg zog sich wieder. Nach meinem Nachmittagskaffee musste ich mich kurz ins Bett legen, so ermattet war ich. Eingeschlafen, dann weckte mich das Telefon. Hatte keine Lust aufzustehen. Später sah ich dass es Inge war. Sie kam dann einen Sprung vorbei, brachte mir das Buch von Juli Zeh „Unter Menschen“, von dem sie begeistert ist, ebenso wie Eva. Sie hat mir von ihrer Kur in Todtmoos berichtet, die ihr nicht gefallen, ihr nichts gebracht hat. Was mich wenig gewundert hat. Morgen wird bei Emilia ein CT gemacht, von dem ich überzeugt bin, dass es keine Auffälligkeiten zeigen wird. Den Termin mit dem Kindertraumatherapeuten für Luis hat Linda abgesagt. Wie es immer wieder passiert, befasst man sich ausgiebig mit dem Problem und wird aktiv, löst es sich auf.
Das ist ein faszinierendes Phänomen, meinerseits vielfach in Beratungsstellenzeiten beobachtet – die gedankliche Vorwegnahme. – Mir war, als sei Inge gerade erst auf Reha gefahren. – BIn gespannt auf deinen Kurzhaarschnitt. Dieses tolle Gefühl habe ich natürlich ewig nicht genossen. – Arme Emilia, viel Glück.
Wenn ein Kurort Todtmoos heißt, ist das kein gutes Omen. Das CT bei Emilia wird wohl nur gemacht, um Einiges auszuschließen. Tapferes Mädchen.