Balkonien am Abend, ein Genuss!

Heute habe ich sehr viel erledigt. In der Früh kamen neue Informationen, Bausteine zu der Ministerpräsidentenkonferenz. Viele E-Mails waren in meinem Postfach und so ging es übergangslos in die Telefonrunde, die ich alleine schmeißen musste, weil meine Kollegin nicht ins Internet kam. So habe ich von sechs Uhr morgens bis fünf Uhr ohne Punkt und Komma gearbeitet und dabei essen und trinken vergessen. So was passiert mir nur sehr selten. Bis zum Abend, bis es dunkel wurde, saß ich auf meinem Balkon. Der Mond stand wie eine Sichel am Himmel, in der Ferne ein wenig Abendrot. Das war sehr schön, eine friedliche Stimmung. Ich telefonierte länger mit Walter. Früher habe ich gesagt, er ist mein bester Freund. Er war auch immer für mich da, trug mich die Treppe runter und fuhr mich zum Arzt, wenn ich Hexenschuss hatte, stand mir zur Seite wann immer ich ihn brauchte. Ich hatte auch Zeiten, wo ich ihn nicht so gut ertrug, denn er kann sehr mißmutig sein. Auch war er mir mit seiner gründlichen Art oft zu langsam. Seit einem halben Jahr haben wir uns wieder aufeinander zu bewegt, können wieder mehr miteinander anfangen. Das hat mich heute Abend froh gestimmt.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Achja, der Walter. Treppe runtertragen klingt krass! Die anderen stellen sich jetzt wahrscheinlich einen Bären von einem Mannsbild vor und dich als federleichte Elfe. – Diese Sichel habe ich auch gesehen. Auch an den Mondphasen erlebe ich ein verändertes Zeitempfinden. Gerade war er noch voll – schon nimmt er wieder zu?!

  2. Renate sagt:

    Ganz schön lange gearbeitet. Die Treppe runter hat mich, auch mit Hexenschuss, noch niemand getragen.

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