21-08-13-CoTaBu-Vorurlaubsgefühl: Frühschwimm, Brunch + Zufallstreff

Um 7:30 in den bitterkalten Feldmochinger See bei Gewitterhimmel eingetaucht. Danach „Homeoffice“; ca. sieben Telefonate. Zum Rotkreuzplatz geradelt; Renate und Brigitte beim Alex zum unterhaltsamen Brunch getroffen – selten so unhungrig wie bei „all you can eat“; Beate um ein Haar verfehlt, die um die Ecke Eis aß. Auf dem Weg von dort ins Hospiz Grünzeug beim Gemüsebauern am Hugendubel gekauft, dann zufällig Margot getroffen, die sich seit Simons Tod nicht mehr an mich rangetraut und mir erst kürzlich eine Mail geschrieben hat, auf die ich noch keine Antwort fand. Allerdings habe ich vor wenigen Tagen ihre gläserne Schreibfeder eingeweiht und hatte schon Papier vor mir, um ihr zu schreiben, habe dann aber nur „geübt“. Gestern erstmals wieder ihre Tässchen benutzt. Große Wiedersehensfreude nahe Gerner Brücke (Ort der morgendlichen Spagate meiner asiatischen Balletteuse). Zwei Stunden Hospiz. Beim Heimkommen von junger Nachbarin Blumensamen bekommen von Kapuzinerkresse, die ich einmal bei ihr bewundert habe. Danach Beate telefonisch erwischt. Soeben mit Michi Riesensalat gegessen. Jetzt müde, obwohl es ein Tag voll Vorurlaubsgefühl war.  – Traum aus der Nacht: in meine Exwohnung Schleißheimerstraße eingedrungen, wie immer musste man kriechen und krabbeln, weil darin alles so eng war. Ein Haufen Gäste. Mit Michael, meiner Mutter und einem oder „den“ Kindern im Renault gefahren, ein Anhänger dran nochmal so groß. An einer Tankstelle oder anderswo war plötzlich der Dom. Dort sang Roy Black. Alle Leute haben sich unmerklich verzogen. – Leider wieder Bücher bestellt. Elses „Theben“; ein Exemplar davon wurde für 9007,00 Euro angeboten, vermutlich das Original der limitierten Originalausgabe, handsigniert? Melvilles Maskeraden. Gerade mit Moby Dick fertig und momentan mit „Abschied“ von Ginsberg beschäftigt, der auch Else Lasker-Schüler kannte; dem Schauspieler, der an ALS erkrankt und verstorben ist. Einerseits spirituelle und tiefgründige Passagen; hat aber auch was Großspuriges und altväterlich gewollt „Witziges“. Unterschiedlicher Humor kann Menschen trennen.

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2 Kommentare

  1. Renate sagt:

    Du hast doch erst am Sonntag von Margot gesprochen, wenn das die ist die ich auch kenne. Dein Tag hatte heute, wie es scheint, viele schöne Momente.

  2. Beate sagt:

    ich wäre Euch sehr gerne zufällig begegnet, da am Rotkreuzplatz! Eiskalter See am Morgen mag ein guter Start in den Tag sein, ich habe ihn in diesem Sommer nicht geschafft

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