Das Waldforum

Heike hat in ihrem Kommentar nach unserem Verein gefragt, bzw. was nach der Auflösung geschieht. Meine Schwester, die keine Kinder hat, wollte etwas Nachhaltiges, für die Nachwelt Bleibendes, soweit das ein Wald leisten kann, schaffen. So gründeten wir 1994 eben diesen Verein. Nun sind wir älter geworden, die Zipperlein nehmen zu und so haben wir entschieden, nachdem sich keine jungen Nachfolger finden, den Verein aufzulösen. Vielleicht noch kurz zu dem was das Waldforum gemacht hat. Zweimal im Jahr machten wir Waldaktionen. Wir hatten einen Förster mit dem wir zusammengearbeitet haben. Er hat uns Waldstücke zugewiesen, in denen wir z.B. neu gepflanzt, ausgeschnitten, von Brombeeren befreit, Zäune gebaut, Jungtannenspitzen mit Schafswolle umwickelt (wegen Wildverbiss) haben. Wir wollten immer einen eigenen Wald kaufen, dafür reichten unsere Mittel nicht. Das Gebiet für den Frauenwald in Riem bekamen wir von der Bayerischen Forstverwaltung. 2000 Bäume haben wir zum Millennium für 2000 Frauen gepflanzt. Im Herbst soll nun in der Vereinssitzung das endgültige Aus beschloßen werden. Während des Schreibens merke ich dass ich ein wenig wehmütig werde. Die Aktionen waren immer sehr lustig und Gerhard hatte oft seine selbstgemachten Pralinen für uns dabei, die der Hammer waren. Wir werden andere Möglichkeiten finden uns zu treffen, am besten bei Gerhard.

 

 

 

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2 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Ich hätte zwar keine Lust, solche Arbeiten im Wald zu machen wie euer Verein es die vielen Jahre gemacht hat, aber ich find’s toll und der Zweck, etwas Nachhaltiges zu schaffen ist erfüllt, würde ich sagen.

  2. Heike sagt:

    Das mit den Pralinen hatte ich auch noch im Gedächtnis. Aber was ihr gemacht habt ist mir jetzt etwas verständlicher. Da es schon 1994 gegründet wurde kommt mir das Projekt – gerade mit dem Ziel der NACHHALTIGKEIT – sehr fortschrittlich vor. Muss man ein Verein sein oder dürfte man das auch ohne, zum Beispiel Baumspitzen mit Schafwolle umwickeln – was ich sehr liebevoll finde?

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