Abenderlebnisse
Gestern war ein intensiver Arbeitstag. Meine Kollegen waren alle im Urlaub und es gab viele E-Mails zu beantworten und Listen anzulegen für die diversen Veranstaltungen, die in Bälde anstehen. Danach hatte ich ein dringendes Bedürfnis, noch einmal vors Haus zu gehen. Ich fuhr in die Hypo Kunsthalle und schaute mir endlich die Ausstellung „unheimlich schön“ an, vor der ich bislang nur lange Schlangen von Wartenden gesehen hatte. Schön, verstörend, Erinnerung an meine Berliner Zeit und die damaligen abgründigen Erfahrungen, kunstvoll dokumentiert an einer Wand. Danach Heimweg über den Odeonsplatz mit dieser eindrucksvollen schwebenden Installation, die in allen Farbenspielen leuchtet. Heute wieder Arbeit, Homeoffice und ein Highlight am Abend: Die erste Yogastunde, ich war mit der Yogalehrerin allein, ein toller Auftakt, ich freue mich auf den Herbstalltag …
Dass du Warteschlangen vor Erwin Olaf gesehen hattest zeigt mir, dass ich Glück hatte vor 14 Tagen, ich bin einfach durchmarschiert. Hast du dieses lange Interview bzw. auch die Szenen, die ihn bei seiner Arbeit zeigen, gesehen? Das hat ihn mir sehr nahe gebracht.