21-09-25-CoTaBu-Altweibersommer mit Tsukimi, Umami und Mondhaiku

Heute bin ich mit meinem Haikukreis auf dem Japanischen Mondschaufest in Weßling aufgetreten. Wikipedia: „Tsukimi (月見), mit dem Höflichkeitspräfix auch O-Tsukimi (お月見), ist das japanische Mondschaufest. Es wird auch Jūgoya (十五夜) oder Meigetsu (明月) genannt und findet jährlich am 15. Tag des achten Monats nach traditionellem Sonnenkalender statt.“ Wir waren der letzte Programm-punkt. Jede von uns las vier Haiku, jedes 2x,  (ich drei eigene, ein fremdes), andere lasen auch eigene und fremde, dabei waren noch andere von mir. Umrahmt wurden wir von einer japanischen Sängerin mit Pianistin (CD hinterher erworben). Desweiteren nahm ich an einer Sake-Verkostung teil (hätte ich gewusst, wieviel Alkohol darin ist hätte ich darauf verzichtet, ich konnte schlecht betrunken auf die Bühne; schmeckt nicht, interessiert mich natürlich auch nicht, das weiß ich jetzt; ein spektakulärer Trommler (nicht ganz das Meine); der deutsch-japanische Chor (dem ich unbedingt beitreten will, wenn sie mich nehmen…Lieder, die keiner kennt, Klänge ganz neu für mich). Tänzerinnen, die jüngste 10-jährig, wie eine Geisha aufgeputzt, diese Anmut! Reden (Generalkonsul Japan, Präsident Deutsch-Japanische-Gesellschaft, Bürgermeister Weßling usw.). Essen (japanisch/deutsch); Vortrag über japanisches Essen: „Über eine fünfte Dimension beim Geschmack: umami! So heißt die für viele asiatische Gerichte typische Geschmacksrichtung, die neben den vier bekannten süß, salzig, sauer und bitter von den Geschmacksrezeptoren unserer Zunge erkannt werden kann“ (Wikipedia). Keramik (herrlich!), Ikebana und Origami zu sehen; nette Begegnungen. Michael haben die fünf Stunden abgeschreckt, so habe ich mich freudig gespannt allein ins Getümmel gestürzt. Dass man – zumal im Freien – hätte beliebig kommen und gehen können, weiß ich erst jetzt. Vorher sind wir an diesem herrlichen Altweibersommertag um den Weßlinger See gelaufen und hatten das unglaubliche Glück, im Kaffee direkt am Wasser einen Platz zu ergattern.

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Eine Antwort

  1. Ines sagt:

    Das ist ja eine ganz eigene Welt, von der du berichtest. Dieser Chor singt dann wohl auch japanische Lieder und Texte, die nicht so leicht ins Ohr gehen. Tolle Würdigung deiner und eurer Haiku.

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