Vorfreude, Besorgung, Familie

Ein bisschen Zeit hab ich noch bevor wir uns gleich mit der Peergruppe treffen. Ich freu mich sehr darauf. Es gibt viel zu besprechen, denn das letzte Treffen war im Juli. Die Arbeit hat Spaß gemacht. Eine andere junge Kollegin war bei meiner Autismustestung zum Hospitieren dabei und bei der Vor-und Nachbereitung hatten wir es richtig lustig. Die jungen Leute zwingen mich, mein Tun zu reflektieren und auch gründlicher zu arbeiten, das tut ganz gut. Mittags rief mich Sören an, weil immer noch ein Telefonat ausstand, denn ich wollte wissen, wie es ihm bei dem Besuch meiner Mutter ging. Auch er war, wie sie, sehr glücklich, dass er da war, wenngleich er bei der Gelegenheit wieder über meinen Vater herzog. Er kann es nicht lassen, die Menschen auf eine krasse Weise zu kritisieren. Dann meinte er noch, er möchte mit mir über Weihnachten reden. Er sei jetzt nach der Trennung von Aham so einsam, dass er Weihnachten allein zu schlimm findet. Es läuft wohl darauf hinaus, dass er die Kinder zu sich einladen möchte. Für mich wäre es okay. Mal sehen, was die beiden dazu sagen. Dann rief auch noch mein Arzt wegen meinen Blutwerten an. Alles okay, bis auf einen leicht erhöhten Leberwert. Ich werde das zum Anlass nehmen und meinen Alkoholkonsum reduzieren, er war im Urlaub wirklich zu hoch. Nach der Arbeit nach Schwabing gefahren, mein Radl abgeholt und auf dem Rückweg über die Stadt bei Galeria ein paar Tanz-Gymnastikschühchen erstanden für meinen Kurs, der am 14. los geht. Dann noch mit meinen Eltern telefoniert. Meine Mutter liegt im Krankenhaus mit einer leichten Lungenentzündung, die dort jetzt behandelt wird. Sie hat wieder einen Rückschritt gemacht, kann jetzt nur noch ganz piepsig und unverständlich sprechen. Aber scheinbar wird sie gut versorgt und mein Vater ist täglich bei ihr.

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2 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Inzwischen alles in live gehört….nur die Gymnastikschühchen nicht. Ich finde es ideal, vielleicht was man früher Jazzgymnstik nannte, rhythmisch und bewegt?

  2. Beate sagt:

    Deine Mutter ist gut aufgehoben, wie schön, dass Dein Vater weiter an ihrer Seite ist! Du machst neben Yoga ab Mitte Oktober noch Gymnastik?

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