21-10-15-CoTaBu- Mit Thomas auf Besuch + nur nicht krank werden!

Auf zweite Anforderung Schreibankündigung fürs nächste DaSein-Programm verfasst. Grippeimpfung verschoben, um nicht Nebenwirkungen zu riskieren. Waldbad morgen will ich keinesfalls absagen; ist es doch das Angebot einer Ehrenamtlichen an alle, das wir jetzt – da Renate ausfällt – nur noch zu fünft annehmen. – Wäscheberge wie zu Zeiten als Familienmutter. Drei Betten abgezogen, gewaschen, neu bezogen und was sonst noch so herumlag. Zweimal Barbara bisher vergeblich gesimst, ob sie doch morgen schon putzen kommt, bevor wir schreiben und Jakob zurück ist. Wer weiß, ob diese Zwischenmiete klappt. Mit einer Vermieterin, die das Date vergisst, wäre es bei mir gleich vorbei. – Zum zweitenmal Frau F. in ihrem Zauberreich in der Paul-Heyse-Straße besucht, ab heute „Renate“. Sie hatte von Anfang an gefragt, ob ich jemanden wüsste, der mit dieser spirituellen Bibliothek etwas anfangen könne, hat auch diverse Abnehmer, u.a. den Erzabt von St. Ottilien, der auch ihren Mann am Kloster bestattet hat. Ich hatte ihr kürzlich Thomas beim Predigen in Feldmoching „vorgestellt“. Heute gemeinsam bei ihr verabredet, damit er diese Schätze sichten konnte. Als ich fragte, wieviel Zeit er habe: er habe keine Uhr, also Zeit. Während ich mit ihr in einem Zimmer saß vertiefte sich Thomas zwei Stunden lang in die Bücher und traf seine Auswahl. Kaffee und Teilchen nahmen wir zusammen ein. Wie gut Thomas auf einen Menschen eingehen kann! Als sie von der Zeit sprach, die sich sich geben wolle, bis die Dinge kämen, gleichzeitig wie getrieben nach Wohnungen suche, auch Eigentum (ohne Geld); dass sie nicht wisse, was aus ihrem Leben werde, holte Thomas ein jesuitisches Buch zum Thema Entscheidungen, das ihm gerade im Regal des Verstorbenen begegnet war. Ein besonderer Ort, eine besondere Frau. Sehr schön war das zu dritt! Ich habe noch das dreibändige „Jesus von Nazareth“ von Ratzinger mitgenommen.

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3 Antworten

  1. Renate sagt:

    Schon wieder eine Renate, wahrscheinlich auch eine Frau in den 50ern geboren. Da war der Name in. Bei der vergesslichen Vermieterin wäre ich sehr skeptisch. Schwere Entscheidung und Thomas hatte in der Bibliothek das passende Buch für diese Frau gefunden.

  2. Ines sagt:

    Thomas scheint ein sehr besonderer Mensch zu sein. Euer Nachmittag zu dritt klingt sehr schön.

  3. Beate sagt:

    über dieser Bibliothek scheint ein besonderer Zauber zu liegen. „Jesus von Nazareth“ steht auch in meinem Bücherschrank. Ein kostbares Buch. Dass Du mit Thomas eine wahre, tiefe Leidenschaft teilst, ist Dir sicher auch …Heimat?

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