Möbelsuche, Manualtherapie und Mediathek

Heute ist Sonntag, ein herrlich goldener Herbsttag, wie er im Buche steht. Dennoch zieht es mich noch nicht nach draußen. Ich möchte mein kleines Zimmer hier in der Münchner Wohnung neu gestalten. Dazu habe ich mir gestern einen kleinen runden Couchtisch von Kare gekauft und im Internet einen kleinen Schreibtisch bestellt, besser gesagt, ein Schreibkonsole. Jetzt bin ich mir aber nicht so sicher, ob die wirklich noch Platz hat und ich verschiebe ständig die Möbel und messe, wo der Tisch am besten gestellt werden kann. In meinem kleinen Zimmer fühle ich mich richtig wohl, deshalb möchte ich die Möglichkeit haben, hier auch am Schreibtisch zu sitzen und entweder am Laptop oder auf Papier zu schreiben. Was ist sonst in den letzten Tagen gewesen? Mittwoch war ich bei meiner Orthopädin für die ausgemachte Spritze, die ich dann aber nicht bekam, weil sie ihren Befund noch mal revidiert hat. Sie sieht die Problematik doch mehr muskulär und hat mir Physiotherapie verordnet, insbesondere Manualtherapie. Termin hab ich schon ausgemacht, aber erst am 10.11. So richtig schlau scheint sie aus meinen Beschwerden nicht zu werden, zumal ich keine Einschränkung meiner Beweglichkeit habe. Ich hab das Gefühl trotz hochtechnisierter Diagnostik tappt man letztendlich im Dunkeln. Am Freitag waren Hubert und ich bei der Sendliner Orgelnacht in der Himmelfahrtskirche. Dort gab es zunächst eine Orgelführung und das neue Register „Celeste“ konnte im Inneren der Orgel besichtigt werden. Danach Orgelkonzert mit Lichtshow. In der Pause mussten wir gehen, weil wir so einen Hunger hatten, so dass wir bei einem Inder um die Ecke ein feines Abendessen hatten. Gestern dann ausschlafen, Markt, Frühstück und in 2 Möbelhäuser (Möbelum und Kare) nach Möbeln für mich geschaut. Die Verkäufer bei Möbelum haben sich in den letzten 25 Jahren überhaupt nicht verändert und sind solche Schnarchnasen, denen die Kunden ziemlich egal sind. Jedenfalls bin ich nicht fündig geworden. Den Nachmittag über gefaulenzt und abends lecker Fisch gekocht. In der B3 Mediathek haben wir uns dann das Eröffnungskonzert der Isarphilharmonie angeschaut und angehört, ebenfalls ein Beethoven Klavierkonzert (Nr.4) mit dem Dirigenten Gergiev und dem Pianisten Trifonov. Durch die Kameraeinstellungen konnte man quasi die Schweißtropfen fliegen sehen und den z.T weit entrückten Gesichtsausdruck von Trifonov. Ich bin echt begeistert, dass diese Konzerte über die Mediathek einfach zugänglich sind. Jedenfalls haben wir uns vorgenommen, das öfter mal zu machen neben dem Besuch der neuen Philharmonie. Heute eher häuslich, vielleicht gleich ein bisschen spazieren gehen, Wäsche, bügeln etc. Und dann ist das Wochenende schon wieder rum.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Ein schwieriges Fachgebiet! Was gibt es nicht alles für Möglichkeiten und was erst Grenzen! Viel Erfahrung haben wahrhaftig die Psysiotherapeutinnen. Bei soviel Beweglichkeit und Sportswillen empfinde ich deine Beschwerden als ungerecht. Vielleicht wäre dein Zimmer eher was für eine Maßanfertigung oder für einen netten kleinen Antiquitätenmärkt? Es ist so schön, wenn du mehr davon Besitz ergreifst. Register „Celeste“ ist ja wunderbar! Ich weiß nicht, welche klanglichen Möglichkeiten euch die Mediathek bietet? „In echt“ keine Karten mehr zu ergattern auf weiter Flur, wie ich festgestellt habe, leider!

  2. Beate sagt:

    ich bin auch von der Mediathek begeistert! Die Akustik ist natürlich nicht die, die wirklich angemessen wäre. Ich verstehe Deine Freude, Dein Zimmer zu erobern, umzugestalten so gut! Und: Auch ich bin gestern den ganzen Tag zuhause gesessen- bei dem schönen Wetter…

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