Mama, Peru und der Garten

Mittag bei meiner Mutter eingetroffen. Sie schläft jetzt nicht mehr so lange. Steht meistens zwischen 8.00 und 9.00 Uhr auf. Ein langer Tag für die Frauen. Sylvie macht es wirklich gut und am Montag kommt Magda wieder. Sylvie hat wieder viel über Peru erzählt. Das wäre so gar nicht mein Land. Sie hat in der Stadt Cusco, die über 3.000 m hoch liegt gelebt. Sehr kalt, nicht das richtige, warmmachende Essen. Wir hatten Gemüsekuchen von Sylvie und ich hatte einen Apfelkuchen dabei, der mir ausgesprochen gut gelungen ist. Nach Kaffee und Kuchen bin ich mit Mama in den Garten. Wir haben die Astern abgeschnitten, unter der Tanne die alten Zweige gesammelt und in die Tonne. Mama hat die Astern nicht in die Biotonne geworfen, sondern einfach zwischen die Tonnen. Sie hat nicht mehr die Konzentration. Die  Werkstatt meines Vaters aufgeräumt. Wenn er sehen würde wie es da aussieht, bzw. ausgesehen hat, würde er ausflippen. Bei ihm war jedes Werkzeug an seinem Platz. Die Hobelbank sauber gekehrt. Heute habe ich das auch gemacht. Sylvie war einkaufen. Als sie kam bin ich heimgefahren. Es wird so schnell dunkel und heute wird auch noch die Uhr umgestellt. Wie ich das hasse!

 

 

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Im Garten ist immer eine Beschäftigungsmöglichkeit, das ist ideal. Erstaunlich, dass deine Mutter ihren Schlafrhythmus so gänzlich verändert hat und erstaunlich, dass sie die Sachen zwischen die Tonnen wirft. Ich denke daran, wie ich das am Friedhof einmal gemacht habe. Eine andere Mutter, deren Sohn auch dort begraben ist, hat sie nachsichtig aufgehoben. Wahrscheinlich konnte sie das neben-sich-Stehen aus eigener Erfahrung nachvollziehen. Neben sich steht deine Mutter jetzt aus anderen Gründen.

  2. Beate sagt:

    Sie will aufräumen und wirft die Astern zwischen die Tonnen. So ist das, wenn man zerstreut ist, ob im Alter oder auch schon vorher. Da kann ich Stories von mir erzählen. Hoffentlich kommen die Peruanerin und Deine Mutter gut miteinander aus!

  3. Ines sagt:

    Im Garten gibt es jetzt viel zu tun
    Dass auch noch die Werkstatt deines Vaters existiert, ist erstaunlich. Der Tag hört sich recht beschaulich an, find ich.

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