Telefonate, Mimi und Flexibar

Wieder begann mein Tag mit einem sehr langen Telefonat. Mit meiner Freundin über ihren schon lange geplanten, immer wieder verschobenen, durch widrige Umstände sich verzögernden Hausbau gesprochen. Sie hat das gleiche Haus wie wir und will verkaufen, eine Hälfte selbst bewohnen. Seit drei Jahren geht dies nun und ihr läuft die Zeit davon, denn sie ist über 70. Bin gespannt ob das noch klappt. Die Preise der Baufirmen steigen, manches Material ist schwer zu kriegen durch Corona. Nach dem Gespräch mit Eva telefoniert. Die WG Katze, Mimi, frisst nicht, trinkt nur und ist nicht fit. Eva muss sie zur Tierärztin bringen, denn sie soll geröntgt werden. In die Bücherei zum kopieren, eingekauft. Zu Hause SZ gelesen. Zwischen zwei Schauern zum toom geradelt. Eva rief dann an. Mimi hat Darmkrebs. Die Ärztin geht von einem Jahr aus. Eva, Andrea und Rino sind sich einig, dass sie, sobald die Schmerzen nicht mehr beherrschbar sind, eingeschläfert werden soll. Eva, die schon viele Katzen hatte, sagt sie hat so ein Gefühl, dass das nicht so kommen  wird, sondern dass Mimi bei ihnen stirbt. Ich habe mal wieder mit dem flexibar, auch Schwingstab genannt, Übungen gemacht und dann gleich noch ein paar Beckenbodenübungen.

 

 

 

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2 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Noch ein Jahr wäre unglaublich lange, wenn Mimi jetzt schon nichts mehr frisst. Ich hab nie ein Haus gebaut oder nur umgebaut. Stelle es mir sehr kompliziert vor. Was da alles bedacht und geplant werden muss.

  2. Heike sagt:

    Mit so einem Tierchen hat man viele Sorgen, es ist gar nicht einfach. Und: Bauen mit über siebzig wird dann zum Wettlauf mit der Zeit. Es soll ja so unglaublich kompliziert geworden sein, nicht mal nur teuer. Und man selber hat nicht die Energie wie mit vierzig. Es hat was mit Aufbauen, Erwerben, Schaffen zu tun, es passt gar nicht ins Alter.

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