Nebel, Mutter und der volle Schrank

Angenehm war es nicht bei dem Nebel zu radeln. U-Bahnfahren  will ich nicht, denn wenn die BMWler Dienstschluss haben, bekomme ich nur einen Stehplatz, wenn ich von Mama heimfahre. Feucht und kühl war die Fahrt. Magda, die wir jetzt auf ihren Wunsch hin, doch Magdalena nennen sollen, saß noch eine Weile bei uns. Sie legt sich immer hin wenn ich da bin. Ich habe mit Mama ihren Wäscheschrank ausgeräumt. Selbst uralte Betttücher, Bezüge, die schon vergilbt waren, Tischdecken mit x Flecken wollte sie behalten. „Manchmal brauche ich das noch“. Ich habe es dann doch geschafft einige Sachen zu entsorgen. Weihnachtstischdecken für viele Weihnachten musste ich wieder einräumen. Weihnachts- und Osterdeko wieder zurück in den Schrank. Magdalena ist aufgestanden und wir hatten eine angenehme Unterhaltung. Sie erzählte einige Dinge aus ihrem Leben. Wir haben, was unsere Ehemänner betrifft, vieles gemein. Auch dem Heimweg wurde der Nebel dichter und ich war froh als ich zu Hause war.

 

 

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2 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Solche Eheännergeschichten dürften, denke ich mir, verbinden. – Immerhin hast du jetzt feinsten Überblick in den Schränken deiner Mutter. Das brauche ich noch manchmal….das ist gut. Wahnsinn, wie sich der Nebel verhält. Ich könnte besser damit leben, solang wie bis vor wenigen Tagen Morgen- und Abendrot leuchtete.

  2. Beate sagt:

    Dass Deine Mutter ihre vielen überflüssigen Weihnachtssachen nicht wegschmeissen will, verstehe ich gut, hängen doch sicher viele Erinnerungen damit zusammen.. Der Nebel am Abend ist derzeit so dicht, man verliert schier die Orientierung beim Radfahren, das ging mir am Donnerstag auch so

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