Lindau in Grau und ein Stollen

Heute war das Planspiel zur DDR Geschichte an einer Realschule. Erstaunlich, wie viel die 16jährigen von Deutscher Geschichte parat hatten, von Bismarck bis zum Mauerbau firm in den groben Zügen und im Detail. Als sie dann endlich zu spielen anfingen, nach drei Stunden Vorbereitung, waren alle begeistert dabei. Ich bin danach allein zu Fuß zum Hotel gelaufen und war heilfroh, dass ich in München wohne. Lindau ist eine sehr schöne Stadt, aber an einem Novembertag wie heute noch um einiges trostloser als unser  München. Es gab hier bis Ende Oktober eine Chagall-Ausstellung am Hafen, wie schade, dass ich sie nicht mehr sehen kann, sie war sehr gut besprochen. Morgen werde ich mit den anderen auf den Pfänder gehen. Birgit hat mir wieder einen Stollen gebacken. Der vom letzten Jahr ging bei der Post vorübergehend verloren und kam nach Monaten nicht mehr taufrisch an.

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3 Kommentare

  1. Renate sagt:

    Das die jungen Menschen doch soviel über die DDR wissen, erstaunt mich. Ich war ja erst in Lindau, da schien die Sonne. Ein verlorengegangener Stollen der nach Monaten ankam, immerhin.😊

  2. Heike sagt:

    Jakob erzählte, dass von seinen 250 Schülern ganze DREI einmal die Pinakothek von innen gesehen haben. Da gibt es also gewaltige Niveauunterschiede. Sagenhaft, dass eure jungen Leute so zu begeistern waren. Ich kenne Lindau von den Psychotherapiewochen, das ist IMMER um Ostern. Ganz anders!

  3. Ines sagt:

    Tolle Erfahrung mit den jungen Leute. Was ein Planspiel genau ist, weiß ich gar nicht. Fast alle Städte sind trostlos bei diesem Wetter.

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