Vorbereitungen auf Freitag: mistig!
Die Irrläufe im Nebel auf dem Pfänder hatten ein Nachspiel. Obwohl ich am Abend danach in der Badewanne lag, um mich zu entspannen, konnte ich nicht schlafen. Von 12.00h bis 2.00h, dann war ich wach. In aller Früh eine Nachricht von meinem Kollegen Alexander : Seine beiden Kinder sind sehr krank, ob ich für ihn am Freitag das Planspiel übernehmen könnte? Das bedeutete Vorbereitung in der Landeszentrale. ich kopierte bergeweise, stellte Informationsmaterial zusammen, Bücher für die Schulbibliothek, giveaways, Blöcke, Stifte. Zum Schluss hatte ich 10 Kartons auf dem Wagerl und das Schlimmste ist: ich muss um 7.00h in Gauting sein. Dennoch wollte ich den hör nicht verpassen, also fuhr ich mit der Straßenbahn in die Innenstadt und stand im leeren großen Ministersaal. der Chor war auf Mittwoch verschoben worden. Oh, ich hatte mich so sehr auf meinen freien Freitag gefreut.
Den hör nicht verpassen? Ein Vertipper, den Chor? Was für ein Riesenmist, diesen Lichtblick. Ich glaube, ich hatte Pfänder nicht realisiert, das ist ein Berg? Der hat wesentlich zu meinem Albtraumgefühl beigetragen, dieses Wort, das ich nicht verstanden habe. Superanstrengend, noch so eine Aktion schnell „einzuschieben“.
Was ich nicht verstehe ist, warum dein Kollege, für den du einspringst, das ganze Material nicht selber kopiert hat. Er müsste es doch eigentlich vorbereitet haben.
Seltsam im Nebel zu wandern und saugefährlich. Dass dir das nachging verständlich. Allerdings konnte ich auch nicht schlafen, ohne Bergbesteigung im Nebel. Ärgerlich dass du deinen „Freitag“ opfern musst.