Wuträume, schreien am Strand und KiTa-Regeln

In den Niederlanden gibt es sogenannte Wuträume und Schreikurse. Beide Angebote sind dazu da den Coronafrust zu mildern. In den Wuträumen werden Dinge, die vom Sperrmüll kommen, mit einem Hammer zertrümmert, zerschlagen. Buchen kann man unterschiedliche Zeiten. In den Schreikursen bringt eine Sprecherzieherin den Corona-Frustrierten am Strand bei wie sie ihre Wut am besten rausbrüllen. Schreien, statt meckern. Woher der Trend dieser ragerooms kommt ist nicht schwer zu erraten. Wie still es dagegen in meiner Wohnung ist, alles ist noch ganz, keine Schäden am Mobiliar. Anna aus Berlin klingt gar nicht gut. Mir geht’s gut, mein Geschmackssinn ist jedoch noch nicht vollständig wiederhergestellt. Marzipan schmecke ich, Blaukraut von heute dagegen schmeckte fad. Es hat eine Weile gedauert bis ich realisierte, dass es früher würziger schmeckte. Gerade im Radio die bayerischen Regeln für die Kitas gehört, die ab 10.1. gelten. Drei Tests pro Woche, die von den Eltern gemacht werden müssen. Tests gibt es, sofern vorhanden, kostenlos in den Apotheken. Für die pooltests, wie an den Grundschulen, haben die Labore keine übrigen Kapazitäten. Was für ein Schwachsinn.

 

 

 

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2 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Solche Wuträume bräuchte es in der Schweiz auch. Wenn Fabian nicht gerade auf Wolke sieben aus dem Reikiseminar kommt könnte man ihm mit solchen Dingen sicher eine Weihnachtsfreude machen. Heißt buchen, es dreht sich um ein ein neues Geschäftsmodell? Oder darf gratis gebrüllt und zerschlagen werden?

  2. Ines sagt:

    Juchhu, der Geschmack kehrt zurück und du kannst die Weihnachtsbäckerei genießen. Ich habe auch kein Bedürfnis Geschirr zu zerschlagen oder zu brüllen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es ein karthatisches Erlebnis ist.

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