21-12-10-CoTaBu-Mit Zoom Zeit verlieren, Sr. Therese im Magen + strahlender Himmel
Freier Tag und schon am Verzweifeln. Gestern Gregor gefragt, ob er Versuchskaninchen für die Einrichtung von Zoom für mich macht. Er: Das macht Michael. Ich: Der kann das nicht. Dann Jakob. Irgendwie ist der nah, aber nicht greifbar. Beate gefragt – auch kein Jubelschrei. Jetzt wollte ich mich dahinterklemmen. Millionen Angebote. Zunächst mal scheitert es daran, dass man wieder Passwort, Kennwort und Benutzernamen eingeben soll, aber welche um Gottes Willen wofür?? – also ändere ich sie wieder. Am Ende klappt es doch nicht. Ein Elend! Meine Aetasschreibgruppe, die ich auf Herz und Nieren kontrollieren müsste, wäre zu Zoom bereit. Vor Monaten hatte ich Videokonferenzmöglichkeiten für Schreibgruppen rausgesucht, wie mir vorhin einfiel. Die Einfachste gibt es nicht mehr. Soviel verlorene Zeit. Nachher muss ich eine Bestellung beim spanischen Fruchthaus abholen. Jakob hätte das übernommen (gestern Abend Überraschungsbesuch!), aber die Frau dort war so nett, die will ich sehen. Heute – an meinem freien Tag – kommt Therese zu Gregor; ich könnte kotzen. Am meisten ärgert mich, dass es wunderbar werden wird. Gregor ist einfach ein netter Mensch, Therese wird sich großartig fühlen. Jeder tut das bei ihm. Ich kann ihn schlecht zwingen, böse zu ihr zu sein. Besonders groß ist der Stein nicht, den sie bei ihm im Brett hat, weil sie wie Albang, unserer unfähiger Seelsorger, jahrelang grußlos an seiner Tür vorbeigestürmt ist, wenn sie mich mit ihren Besuchen überfiel. Alles geht weiter um die Ecken. Ich sage ihm, wie mein Stand ist, er mir, wie der bei den Barmherzigen Brüdern; ich schreibe der Personalstelle, was Strobel-Wintergerst schreibt; ich schreibe Strobel-Wintergerst, was Therese nicht mitgeteilt hat…Nur dass ich meine Nachfolgerin schon treffe, das sagt keiner. Sie aber wurde – zufällig – kürzlich von Prof Schlemmer Schwester Therese vorgestellt. Schlemmer und Anna kennen sich aus gemeinsamen Zeiten in der Palliativstation Großhadern. Keiner der Beteiligten hatte die leiseste Ahnung, was sie bald miteinander zu tun haben werden.
Ich habe Zoom damals für Dagmars Singen eingerichtet. Zoom müsstest du vom Singen noch haben. Wie du host werden kannst weiß ich nicht. Das Therese ausgerechnet heute kommt spricht für sich.
Als Gast war ich schon oft bei Zoom. Das ist etwas ganz anderes als es selber einzurichten.