Bürgerbüro, basic und Hospiz
Da waren’s nur noch Zwei! Heute Termin im Bürgerbüro Pasing gehabt. Das ging so zackig, dass ich nach einer halben Stunde bereits wieder draußen auf der Straße war. Bin nicht mehr in die Arkaden, überhaupt keine Lust auf Konsum und viele Menschen. Heimgefahren. Wohnung aufgeräumt, es lag viel zu viel herum. Mit Inge zu Basic zu Fuß gegangen, weil sie ein Tofugewürz gebraucht hat, dass ich nach langem suchen entdeckte. Zu Fuß wieder zurückgegangen. Wir haben uns über unser, doch sehr stilles, ja langweiliges Viertel unterhalten. Besonders viele Reize hat es wirklich nicht zu bieten. Ruhig und grün ist es und die Mieten sind noch erträglich. Inge zahlt für ihr Appartement mehr als ich für meine Wohnung. Jetzt gehe ich ins Bett, denn ab morgen heißt es früh aufstehen und arbeiten gehen. Drei Tage Hospiz.
Kaum aus der Quarantäne geht’s rein ins Hospiz. Ich finde dein Wohnviertel perfekt. Alles, was man braucht in Fahrradnähe.
Alles gleichzeitig geht nicht. Wald in Fußnähe, Würm, Ruhe, Vogelzwitschern, Parkplätze für BesucherInnen. Allerdings ohne Auto könntest du auch am Elisabethplatz wohnen. Als ich dort Jakob besucht habe fiel mir der Reiz der Umgebung dort auf. Sowas fehlt bei dir und bei mir, bei Ines ist es in letzter Zeit entstanden.
Klar, Du wohnst in einer Siedlung . Mit den bekannten Vorteilen. In der Stadt ist mehr Lärm und Gestank. Die schönen Ecken, an denen man vor das Haus tritt und ein Stadtidyll vorfindet, sind unbezahlbar (St. Anna Platz, Kaulbachstraße, z. B.)