Arbeit beendet, MVV und schlafen
Die ersten Stunden hatte ich einiges zu tun, später zog es sich zäh dahin. In der letzten Stunde herrschte dann Hochbetrieb. Herr Linnemann hat mich angerufen, einige Angehörige sind gekommen und jede Menge Post kam. Etwas später gegangen. Die Tram fuhr mir direkt vor der Nase davon. Einkauf bei Basic und wieder musste ich an der Bushaltestelle ewig warten. Morgen kommen die Kinder, deshalb musste ich ihre Weihnachtsgeschenke wegräumen. Linda braucht etwas Ruhe. Seit der großen Schwindelattacke kommt sie nicht mehr so richtig auf die Beine. Andy geht auf Krücken, wegen seinem Knochenmarködem, es ist wie im Sanatorium. Ich bin heute um 3.15 Uhr aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen. Kurz bevor der Wecker läutete schlief ich ein. Auf der Couch bin ich in Sekundenschnelle eingeschlafen, aufgewacht, eingeschlafen, wie bei einem jetlag. Erinnert mich an Bali, da schlief ich auf einem Gamelankonzert so tief, wachte auf um gleich wieder einzuschlafen. Der Zustand erinnert mich an die Midazolam-Spritze vor der Darmspiegelung.
Midazolam kenne ich sonst nur vom Hospiz, es spielt dann eine Rolle, wenn jemand es nicht mehr erträgt und langsam in die Sedierung gehen will, i.d. Regel mit Perfusor. – Zu deinem Kommentar auf den meinen: Ich hatte unmissverständlich verstanden, wie das mit Luis war…Emilia nicht, du schon. Schwindelattacke, Knochenmarködem…oh Gott. Ich weiß jetzt wieder, dass Andy nicht jammern darf.
Andi und Linda geht es gar nicht gut, da ist es sehr gut, dass Du für die Kinder immer wieder einspringst. Ich hatte immer gedacht, dass vor der Darmspiegelung Profenol verabreicht wird? Vielleicht ist es das gleiche. Jedenfalls eine Superdroge: Du wachst auf ihnen Kopfweh und sonstige Beschwerden.
Keine leichte Zeit für die Familie. Zum Glück kannst du trotz Jetlag einspringen.