21-12-19-CoTaBu-Peers, Spitzbuben, Kürbislampen und Adventsstunde
Je nachdem, wann ich mich zum Bloggen setze, ich würde jeden Moment anders beginnen. Bei der Peergruppe am Freitag? Diesmal waren wir ganz besonders verbunden und erfüllt, das wirkt nach. Mit dem Nachschub an Spitzbuben, die ich gestern früh gebacken habe, um mein Körbchen für Rotterdam zu bestücken? Mit meiner Stippvisite bei Frau Fuchs, ehedem Kindergärtnerin in St. Laurentius, bei der ich wegen Kürbislampen nachgefragt hatte? Ihr verstorbener Vater hat Kürbisse gezüchtet, geschnitzt und auf Basaren verkauft. Habe einen für mich und mehrere für Jakob bekommen (einer hängt seit vielen Jahren über meinem Küchentisch). Statt Jubel von Jakob habe ich einen Rüffel geerntet, dass ich das in die Hand genommen habe. Er hatte sich durch den Anruf bei einem falschen Herbert Fuchs ins Bochshorn jagen lassen; ich habe über Birgitta die richtigen Fuchsens aufgespürt, hingeschrieben, telefoniert; gestern hingeradelt, aufgepackt und zu Michael gebracht. – Seit Wochen lese ich nicht, mir fehlt die Muße. Warum eigentlich? – Heute gehe ich nochmal den Waldfriedhof erkunden, da ich diese Woche wieder einen Trauerspaziergang anbiete. Ich muss mich an deren Gräbern ausrichten, den Weg sinnvoll planen. „Mein“ abgrundtief trauernder Sohn einer Mutter, (die coole Wirtin im Frundsberg) und die Töchter einer Mutter – die Verstorbenen im gleichen Alter (wie ich), kommen nicht zusammen. Er hält einzeln Kontakt, hatte für die Mutter alles aufgegeben oder verloren: Lebensgefährtin, Wohnung, Job. In letzter Zeit melden sich gehäuft Trauernde nach acht Monaten. Erreicht da die Unerträglichkeit einen neuen Höhepunkt? – Heute Nachmittag nochmal Adventstee – wunderbar! So bekomme ich, was sich alleine nicht machen lässt. Eine Sternkürbislampe habe ich im Wohnzimmer aufgehängt, sie passt ins weihnachtliche Ensemble. – Gestern hat Barbara zum letzten Mal meine Bude fein gemacht, wird ab jetzt mit ihrem Mann im Lastwagen durch Europa touren. Sie strahlt vor Glück und Vorfreude! Ursula hatte zwei Jahre nach einer Abwechselpartnerin gesucht.
Schick doch mal ein Foto von den Kürbislampen. Mit Lastwagen durch Europa? Sonst tourt man doch eher mit einem Wohnmobil. Bei der Coronalage dürfte es nicht leicht sein herum zu reisen.
viel Adventliches füllt Deine Tage, mir schien der Geruch von Deinen Spitzbuben und anderen Köstlichkeiten in die Nase zu steigen und ich sehe den Dampf, der aus Teetassen aufsteigt, der hübsche gezimmerte Weihnachtsbaum und jetzt schon Lichterglanz in der Stube. Bald werdet Ihr nach Rotterdam aufbrechen