Fast alles erledigt
Jetzt bin ich gut vorbereitet für die Weihnachtstage. Fast alle Lebensmittel eingekauft, Karten verschickt, Geschenke eingepackt, Wohnung schön gemacht, die letzte Waschmaschine aufgehängt. Der Baum ist schon seit Montag geschmückt. Ich frage mich, wie ich es früher alles geschafft habe mit viel weniger Zeit, fast keiner Unterstützung und mehr Arbeit. Morgen werden wir zu Dritt sein mit Luisa. Da weder Hubert noch Luisa mit dem christlichen Glauben verbunden sind, wird das eher ein weltliches Beisammensein. Am späten Nachmittag treffe ich Sören und meine Kinder bei ihm in der Agnesstr. für eine Stunde. Irgendwie hatten wir alle den Wunsch uns in der alten Familienkonstellation einmal zusammenzufinden. Eigentlich wollten wir gemeinsam in die Kirche gehen, aber aus Coronagründen würde der Gottesdienst Openair stattfinden und außerdem soll es regnen, so dass wir bei ihm bleiben. Am 1. Weihnachtstag kommen Maja und Jaron dann zu uns. Vor lauter Vorbereitung verliere ich oft das Wesentliche aus dem Blick. Was ist das Wesentliche? Die Liebe zwischen den Menschen. In der aktuellen politischen Lage und angesichts der eskalierenden Coronalage fehlt ist von Liebe nicht viel zu spüren. Umso wichtiger, dass die Botschaft der Liebe viele erreicht.
Wie du schreibst: unvorstellbar, was wir als junge Mütter geschafft haben! Und: wenn ein Teil der Familie so an gar nichts glaubt ist es eine große Toleranzleistung, Weihnachten zusammen zu verbringen. Soweit ich weiß lässt du es dich mit deinen Kindern trotzdem singend nicht verdrießen.
Irgendwie hat es jede von uns früher hingekriegt. Weltliches und christliches Beisammensein, du hast beides.
ist es nicht interessant, dass sich an Weihnachten diese Diskrepanz auftut,, wer in der Familie gläubig ist und wer nicht? Dann ist es wie zweierlei feiern