Hotel Kaiserin Elisabeth
Der Tag heute begann schon wieder mit gefühlter Leere. Was damit anfangen? Erst mal versuchte ich mich damit zu beruhigen, dass Abwechslung in Sicht ist: Zum Starnberger See fahren, in einem anderen Raum wohnen, im gleichen Hotel wie Sirena und Janni. Packen, noch ein wenig aufräumen. Mit Heike hab ich mich so schön am Telefon ausgetauscht, dass der Verdruss von mir wich. Im strömenden Regen sind wir aufgebrochen, im strömenden Regen im Hotel Kaiserin Elisabeth angekommen. Ein Hotel, ganz nach meinem Geschmack. Die Zimmer, die Tapeten, die Möbel haben schon mal glänzende Zeiten gesehen, exotische Gäste, und noch heute atmet das Gemäuer einen Abglanz davon. Jannis Zimmer ist sehr schlicht, in Sirena Zimmer klapperte das fester, in meinem der Schrank, bei jedem Schritt knarzt der Boden. Und alle drei Zimmer sind gemütlich. Vor dem Haus kann man Eisstock schießen. Janni will das unbedingt mal ausprobieren. Dann gibt es auf der Etage, auf der ich wohne, eine Sauna, die ist aber nicht in Betrieb. Wir saßen in meinem Zimmer und haben Karten gespielt. Auch wenn es an den nächsten Tagen weiter regnen wird: Die letzten Tage im alten Jahr sind wir hier gut aufgehoben.
Klingt gut.
Mir ist noch jemand eingefallen, der zu meiner Zeit im Elisabeth wohnte (abgesehen vom Schah von Persien mit Farah Diba…für die anderen beiden!), nämlich Bhumibol und Sirikit. Für jeden, auch für euch jetzt, ein Stück Sissi sein.