„Drive my car“ und langer Abend
Gestern Abend war Sabine lange bei mir. Es war halb Zwei, als ich endlich im Bett lag. Darum schreib ich erst heute nach einem langen Arbeitstag mit diversen Besprechungen. Ein paar Mal hab ich meinen Bildschirm schwarz gemacht, um mir einen Tee zu machen oder die Waschmaschine zu öffnen, die grad piepste.Das war auch kurz Thema, denn manchmal bügelt jemand gleichzeitig, Barbara krault ihren Gasthund gleichzeitig, oder steckt sich eine Zigarette an. Es gibt zur Zeit viel zu tun und ein paar Vorhaben, die richtig Spass machen. Gestern war ich im Monopol und habe mir den 3stündigen Film „Drive my car“ angeschaut. Er lief in der Kinobar, in der man die Füße hochlegen kann und nebenbei essen und trinken kann. Ich bestelle mit einen Cappuccino , ein Wasser und eine Cola, legte die Füße hoch, kuschelte mich in meinen Mantel ein, die Klimaanlage lief auf Hochtouren, es war kalt im Raum. Der Film ein wunderbares Meisterstück. Ich habe ja alle Bücher von Haruki Murakami gelesen, kannte die Geschichte , aber diese Verfilmung hat mich überaus beeindruckt. Als ich aus dem Kino kam, war der schöne Sonnenschein dahin, es tröpfelte. ich musste mich bewegen, unbedingt, ich bin lange durch die Gegend gelaufen, bis die Tröpfchen weiß wurden.
Heute streame ich den „Tatort“…
Drei Stunden im Kino wären mir zu lang. Mit hochgelegten Füßen und Snacks allerdings komfortabel. Homeoffice hilft den Hunden und schadet der Gesundheit ( Rauchen!! während der Arbeit)
Der Film im Monopol bzw. die Bedingungen müssten mir gefallen. Deine Session mit Sabine bis in die Nacht, dass die Tröpfchen nach dem Kino zu Kristallen wurden, das hat alles was ganz Irreales, Abgefahrenes.