Mein Montag

Gleich vormittag meine Freundin Ingrid angerufen. Ein Zettel auf meinem Tisch erinnert mich schon eine geraume Zeit daran. Wir haben für nächste Woche ein Treffen ausgemacht. Mit Eva telefoniert wegen der Fahrtkostenabrechnung für Jirsina, die 800 km mit dem Auto anreist. Die Agentur hatte noch nie eine Personenbetreuerin, so nennen sie dort die Frauen, die einen so weiten Weg mit dem Auto zurücklegte. Hörbuch von Julie Zeh weiter angehört. Nach Kaffee, ohne Kuchen, rausgegangen. Zu Bittl nach einer neuen Daunenjacke geschaut. Keine hat mich begeistert. Geld abgehoben und in weitem Bogen nach Hause gegangen. Fast hätte ich 10.000 Schritte geschafft. Ich würde gerne wieder in ein Fitnessstudio gehen. Ich mag diese monotonen Bewegungen an den Geräten. In das Kiesertraining bin ich gerne gegangen, nur hat es mir nicht bekommen. Mit einem Attest vom Orthopäden konnte ich vorzeitig aus dem Vertrag raus.

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2 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Immer wieder überraschen mich eure Vorlieben. Dass man gerne an Fitnessgeräten monotone Bewegungen macht, finde ich schwer nachvollziehbar. Eigentlich sollte das Training an dich angepasst werden, so dass es dir gut bekommt.

  2. Heike sagt:

    Dass du monotone Bewegungen magst finde ich nicht nur zum Brüllen, sondern bin auch überrascht, dass ich das in 18 Jahren noch nicht verstanden habe. Ich wusste nicht, dass man das mögen kann. Überhaupt scheint mir, dass du kaum Schweinehunde überwinden musst. Dass deine Frendin als to-do auf deinem Tisch liegt erinnert mich an Dodo. Bei ihr lande ich dort, wenn ich ihr geschrieben habe. Da sie das nicht kann, liege ich dann dort Jahr und Tag. Immer wieder verbitte ich mir das. Sie ruft lieber an. Ich gehe dann nicht hin.

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