Letzter Arbeitstag vor dem Kurzurlaub

Heute habe ich wieder mal mit Begeisterung für meine Arbeit geschrieben. Es ging noch mal um die Profile zum Planspiel „Straßennamen“ Da soll in  einer Gemeinde entschieden werden, ob der Straßenname „Bennigsen“ geändert werden soll. Nämlicher war Gouverneur in Guinea und steht damit sinnbildlich für die deutsche Kolonialpolitik. Die Vorlage war denkbar schlecht und musste geändert werden. Ich habe mich ausgetobt und mit den Vokabeln der Identitätspolitik ein schönes Theater veranstaltet, im Großen und Ganzen aber geschaffen durch Argumente ersetzt.Als ich den Laptop zuklappte, war es schon Abend. Ich hatte darüber auch ganz vergessen, dass Alina schon seit Stunden im Wohnzimmer saß. Ja, sie ist seit Mittag da, meine Tochter, voller Vorfreude auf die bevorstehende Reise. Und sie hat viel vor an den nächsten beiden Tagen: Eheringe abholen, Janni treffen, Piilo treffen, ihren Papa treffen, morgen mit mir zusammen shoppen gehen und abends Okraschoten mit Reis kochen.

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5 Antworten

  1. Renate sagt:

    Immer mehr Straßennamen werden inzwischen geändert. Ich habe von Bennigsen noch nie gehört.

  2. Ines sagt:

    Die Ankündigung des Kurzurlaubs in der Überschrift konnte ich in deinem Beitrag nicht wieder finden. Du hattest wohl im Flow gearbeitet, dass du ganz die Zeit und deine Tochter vergessen hast.

  3. Heike sagt:

    Meinen Kommentar zu dem deinen auf meinen Blog habe ich hoffentlich nicht umsonst geschrieben?! Es ist unglaublich, welch verschiedene Hirnregionen in unseren Arbeitsbereichen angesprochen werden! Die Sache mit den Straßennamen nimmt ein absurdes Format an, es ist für einen Nichtfachmenschen unerträglich. Die Idee, Informationsschildchen anzubringen würde mir am besten zusagen….ich könnte gleich wieder kilometerlamng dazu schreiben. Dass du Alina im Wohnzimmer vergessen hast ist herrlich.

    • Beate sagt:

      Deinen Kommentar habe ich gerade gelesen. Da sind wir offensichtlich unterschiedlicher Meinung.Ich stelle nicht die Relevanz der Themen in Frage, die Schirach aufgreift, mir sagt die Form, wie er sie präsentiert, nicht zu. Zu den Profilen: Das ist ein Planspiel für die 10. Klassen.Das Thema ist meiner Wahrnehmung nach allgegenwärtig. Stolpersteine, Umbenennungen, Hinweisschilder. Durch das Format eines Planspiels bringt man das Thema unter Schülern zur Diskussion.

  4. Heike sagt:

    Das mit dem Planspeil habe ich verstanden, es ist – wie es klingt – sehr abwechslungsreich, bunt und mehr als relevant, in jedem Fall äußerst anspruchsvoll. Müsste und muss man sich ja jetzt mit sehr vielen Biografien auseinandersetzen. Wer war es? Marx? Der neuerdings als Rassist oder Antisemit – wie so Viele seiner Zeit – in Frage gestellt wird?

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