22-01-22-CoTaBu-Verzweiflung über Essen + Haut, aber auch Schönes

Ich wache auf und denke, was ich essen/nicht essen sollte. Nicht vor soundsoviel Uhr… Wer soviel über Essen nachdenkt und noch andere Kriterien erfüllt, hat längst eine Essstörung. Habe, um die „WarteZeit“ zu überbrücken, gegoogelt. Alles Magersucht, auch bei 80-Jährigen. Also die Frage anders formulieren: weniger essen, mehr bewegen. Das zeigt, dass „man“ in dieser Richtung längst nicht so weit ist. Dann wäre es reine Willenssache und genau das ist es nicht, wenn man ein Problem hat. Jemand schreibt von seinem flachen Bauch, nachdem er (mit Appetitzügler) 3,9 kg abgenommen hat. Hilft mir das? – Zudem bin ich verzweifelt, denn es bahnt sich an, was ich ja schon kenne. Es juckt an gewissen, verdächtigen Stellen wie Kinn und Hals, auch Stirn. Dieser Tage hatte ich Lippen, rauh wie Reibeisen. Am Hals erste Ekzeme. So fing es vor 20 Jahren an, als ich erstmals ein Jahr lang mit Lichttherapie, Kortison usw. behandelt werden musste. Auch die Augen zeigen erste Anzeichen. Diese Dinge klangen bisher nach 1-2 Jahren wieder ab. Auch merkt man nach Außen davon noch wenig. Deshalb wird widersprochen oder herumgedeutet; also besser nichts sagen. So schade. Wie gern würde ich positiv in meine anstehenden Veränderungen einmünden! (Die arme Bine läuft seit ihrer Imfung herum wie mit den Blattern. Ernährt sich ohnehin seit ihrem Schlaganfall anders; sagt, in ihrer Küche sehe es aus wie in einer Apotheke.) – Jetzt schöne Dinge: Gestern hat mir Renate sehr mit einem Geschenk für Sonja geholfen. Ich habe den Rosenquarz nur erwähnt. Da wusste sie was! Ich beschäftige mich damit, lerne etwas darüber. – Jakob bezieht in Halle 23 am Leonrodplatz, wo jungen KünstlerInnen für begrenzte Zeit ein Kreativ-Quartier zur Verfügung gestellt wird, eine Ateliergemeinschaft mit drei anderen (zu viert 22qm – 220€ pro Nase!). Sie werkeln. Dort sollen Kantine, Schweißmöglichkeiten usw. entstehen. Das beflügelt ihn und freut mich. – Meine Aetasdamen schreiben beseelte Rückmeldungen. Mein Schnupperkurs im März ist schon ausgebucht.

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3 Kommentare

  1. Renate sagt:

    Zum Thema Essen und Bewegung gibt es Sendungen, Internetbeiträge, Bücher uvm. Helfen können sie meist wenig. Appetitzügler sind gar keine Option. Wenn das Problem im Kopf sitzt, muss es dann nicht auch der Kopf lösen? Geht’s um annehmen, um Selbstschutz? Deine Haut wird sich hoffentlich wieder beruhigen. Toll die Ateliergemeinschaft von Jakob und dein Kurs bei Aetas.

  2. Ines sagt:

    Ach Mensch, wieder die Haut. Das ist wirklich Mist. Hast du aus der Erfahrung der letzten Schüben eine Methode parat, wie du frühzeitig was tun kannst? Von Appetitzügler solltest du die Finger lassen. Essenspausen einlegen wie beim Intervallfasten find ich nicht schwer, aber abnehmen tu ich nicht mit der Methode. Toll für Jakob. Dann wird er erst mal in München bleiben.

  3. Beate sagt:

    das ist wirklich sehr mistig, dass sich Probleme mit deiner Haut ankündigen. Vielleicht ist es besser, wenn Du das Abnehmen verschiebst und für Deine Haut gute Sachen ißt? ich halte nichts davon, sich einzuschränken, besser ist es doch, die Sachen zu finden, die der Körper braucht.Schön, dass Jakob einen Raum für seine Kunst im Kreativquartier hat! das ist eine tolle Ecke

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