Auf Sparflamme
Das Essen, das Walter am Sonntag gekocht hat, hat wunderbar geschmeckt und ich konnte gestern Abend noch davon essen: Okraschoten in Tomatensauce, Blumenkohlcurry, Linsencurry , dazu Basmatireis. Unsere Runde war wieder sehr nett und nachdem sie die Spülmaschine gefüllt hatten, gingen die drei wieder nach Hause. Sowohl am Sonntag als auch gestern Abend bin ich schwer vor dem Fernseher eingeschlafen. Ich hänge zur Zeit ziemlich durch, muss ich mir eingestehen, das äußert sich auch in großer Lustlosigkeit was die Arbeit angeht. So bat mich meine Kollegin, alleine Korrektur zu lesen. Ich saß gähnend vor den Texten und schaltete bald den Computer aus, morgen ist auch noch ein Tag. Das Einzige, das mich erfreute, war ein Telefonat mit Prag. Der neue Leiter der bayerischen Vertretung tauschte sich sehr interessiert mit mir aus. Ich habe große Pläne, die mich noch zwei bis dreimal in diese wunderschöne Stadt bringen werden, bevor ich zu arbeiten aufhöre.Immerhin habe ich mittags die paar Schritte zum vietnamesischen Imbiss im Ackermannbogen geschafft.
Zum Imbiss würde ich es auch schaffen, selbst bei Abgeschlagenheit. Euer Sonntagstreff klingt wunderbar vertraut. Prag als Touristin fand ich furchtbar, vermutlich feiertags oder in den Ferien. Zum Arbeiten muss es großartig sein. Gähnend vor den Texten ist schlimm, aber zum hier Lesen lustig.
Bei dir wechseln sich aktive Phasen und Durchhänger schön regelmäßig ab. Bei der Arbeit zu Hause vor dem Bildschirm kann man schon sehr müde werden. Es scheint dir niemand Druck zu machen, so dass du der Lustlosigkeit nachgeben kannst.
die Durchhänger der letzten Zeit waren erst durch die Zahnschmerzen und seit zwei Wochen die Schulterschmerzen sehr befeuert. Vielleicht sollte ich mich krank melden, mach ich aber nicht. Ich bin ganz froh, dass ich derzeit nur redaktionelle Arbeiten machen brauche.
Ein Gast der kocht und mit den anderen Gästen auch noch den Spüler einräumt, toll.
Mir hat Prag immer gefallen. Wir, Eva und ich, wollen dieses Jahr noch einmal hinfahren.