Schlaflos, leeres Haus und volle Waschmaschine
In dieser Nacht schienen einige Menschen an Schlaflosigkeit gelitten zu haben. Mich hat es nicht verwundert, da ich Mittag vorgeschlafen habe. Um Mitternacht aufgestanden, zwei Sprühstösse Melatonin, etwas TV, durchgeschlafen bis zum Weckerläuten, dabei fällt mir Konstantin Weckers LP Weckerleuchten (erst dachte ich sie heißt Weckerläuten) ein, um 6.15 Uhr. Gut, dass ich wenig Schlaf gewohnt bin, so dass das Aufstehen nicht allzu schwer fiel. Mit dem Rad bin ich heute vorsichtshalber nicht gefahren, als ich das Weiß auf den Dächern gesehen habe. Die kalte Luft wäre für Hals und Bronchien nicht optimal. Vormittag erstaunlich viel Telefon, für derzeitige Verhältnisse. Aufnahme wurde abgesagt, das Haus wird leerer und leerer. Morgen nehme ich meine Englischunterlagen mit. Eine eigenartige Vertretungswoche ist das. Schön dass sich immer wieder Gespräche mit Kollegen und Kolleginnen ergeben. Zu Hause die Waschmaschine eingefüllt, Programm gewählt, während der Laufzeit der Maschine Englisch gemacht, ein Blick ins Bad zeigte mir, dass ich den Startknopf nicht gedrückt habe. Ich habe es immer lieber daheim zu sein, wenn die Maschine läuft, heute eine Ausnahme gemacht und Blumen geholt.
Weckerleuchten kenne ich nicht; erkenne aber Konstantin Wecker als begnadeten Poeten an und wusste nur nichts von derlei Wortspielen bei ihm. Ja, merkwürdig, diese Zeiten im Hospiz. Wenn es so weitergeht weiß ich gar nicht, wie ich es bis zu Ende durchstehen soll. Energielos von Corona und im Haus der Nullpunkt.