Ende der Isolation und der Fastenzeit
Heute kam der Brief vom Gesundheitsamt mit der Aufforderung, mich für 10 Tage in Quarantäne zu begeben. Heute ist der 10. Tag und ich hab die Quarantäne für beendet erklärt. Mein Test zeigte einen Hauch von einer zweiten Linie, deshalb war ich natürlich vorsichtig, aber immerhin mal mit dem Rad jeweils kurz in der Bibliothek, bei der Sparkasse, in der Apotheke und im Vollcorner. Ich fand es richtig befreiend, mal wieder Fahrrad zu fahren. Nachmittags rief Sören an. Er möchte mit mir besprechen, ob wir auf der Hochzeit von Maja und Bernd gemeinsam etwas sagen. Ich hörte heraus, dass er mit mir als Brautelternpaar wahrgenommen werden möchte und Sorge hat, dass ich mit Hubert als solches angesehen werde. Am Abend habe ich auch mein Alkoholfasten beendet. Wir tranken einen herrlich frischen Perlwein, den Alkohol haben wir beide schon nach wenigen Schlucken gespürt. Unserer Fahrt morgen an den Gardasee steht nichts mehr im Weg, alles ist vorbereitet, Wohnung in gutem Zustand. Nach dem Frühstück brechen wir auf. Ich freu mich sehr.
Der Perlwein passt richtig zur Aufbruchstimmung. Sörens Bedürfnis kann ich irgendwie nachempfinden. Wär schön, wenn es dann auch harmonisch abliefe. Dass du mit hauchdünnem Strich unters Volk gehst sehe ich als Hospizlerin kritisch. Gilt doch bei uns eindeutig: ein zweiter Strich, egal wie dünn, ist kein grünes Licht.
nach so einer längeren Zeit der Abstinenz haut der Alkohol richtig schön rein. Ein Genuss ! Jetzt noch der Aufbruch an den Gardasee und die Leichtigkeit des sommerlichen Wetters winkt!