Arbeit und Brief von der Kurklinik
Um sieben Uhr hatte ich einen Physiotermin. Auch mit anschließender Fangopackung. Ich war noch ein wenig müde und war froh, dass der Tag so gestartet ist. Gleich nachdem ich nach Hause gekommen war, schaltete ich den Computer ein. Keine Verbindung. Die Hotline vom Kultusministerium angerufen, vorübergehend nicht erreichbar. Meine Kollegin schickte schließlich eine E-Mail da hin, ein Mitarbeiter meldete sich und konnte helfen. „Es kann ja immer irgend was passieren“ meinte er ganz ruhig. Ich hingegen war nervös. Problem bewältigt, E-Mails beantworten. Brüssel klappt! Ich buchte gleich Flug und Hotel. Danach stürzte ich mich auf das Quiz, das ich mit den Schülern machen werde. Manche Details haben sich geändert, manche Fragen muss ich mir wieder vergegenwärtigen, z.B. zur Montanunion. Mit Blick in den Briefkasten fand ich ein Schreiben der Kurklinik. Ich hatte am Telefon gebeten, mir erst nach Alinas Hochzeit einen Termin zu geben, schriftlich kam einer Mitte Mai. Da bin ich im Urlaub. Mich macht das schon wieder ziemlich unruhig. Ich schrieb also eine Mail, dass ich nach dem 9. Juni jederzeit, spontan oder nicht spontan die Kur antreten kann. Ich hoffe so sehr, dass ich dann einen Termin bekomme. In meiner Arbeit habe ich für Vertretungen bei allen Dienstreisen und Veranstaltungen organisiert. Vorhin habe ich noch mit Alina telefoniert, es geht ihr ein wenig besser, das zweite Antibiotikum scheint zu wirken.
Ich hätte Sorge, dass sie die Dringlichkeit nicht mehr sehen. Es klingt tatsächlich so, als wäre die Kur kaum unterzubringen. Tausend Jahre keine Fango mehr bekommen. Dafür müsste man zum Arzt gehen. Horror.
das ist auch meine Sorge. Aber wie ewig lange wartet man sonst auf einen Platz. Vom Mitte Juni bis Ende des Jahres kommt mir nichts dazwischen.ich nehme jeden Termin. sogar an Weihnachten
Dir wird die Kur direkt aufgedrängt. Es bleibt zu hoffen dass du deinen Wunschtermin bekommst.