Ein Wochenende in Reith im Winkel

Traunstein kannte ich von dem Instrumentenladen, in dem meine Mutter ihre Musikinstrumente gekauft hatte. Eine eigene Ecke mit hohen Bergen und dunklen Wäldern- so hatte ich die Gegend in Erinnerung. Heute bin ich wieder da. Mit Sirena in einem Hotel. Die Fenster des Zimmers haben wir weit geöffnet und hören der Unterhaltung eines stolzen Hirschs und einer Ente zu. Zum Piepen ist das Röhren und kurz darauf das Quaken zwei Oktaven höher, wir lesen beide in unserem Buch und genießen die Auszeit. Später gehen wir runter zum Schwimmbad und am Abend wird es Rehbraten geben. Ich wundere mich über die vielen jungen Leute im Hotel. Als ich so alt war, war so ein Aufenthalt in einem Wellnesshotel jenseits meiner Bedürfnisse. Wenn ich nach Hause kommen werde, heißt es Koffer packen. Ich freue mich schon auf die Woche in Berlin.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Traunstein kenne ich von meinen „Reisen“ in den Chiemgau, erst mit Peter und den Kindern, dann mit Heide, dann mit Michael. Stein an der Traun. Auch hätten wir mit jedem anderen in Sirenas Alter die WEn verlebt als mit der eigenen Mutter, in unserer Generation unvorstellbar – unsere Mütter fungierten als alles andere denn als Freundinnen.

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