Innsbruck, Alperie, Mikronährstoffe substituieren
Ende letzter Woche hatte ich diese unklare Magenverstimmung bzw. Magen-Darm Geschichte, die aber so schnell wieder vorbei war, wie sie gekommen ist. Mit leicht schlechtem Gewissen hatte ich 2 Tage frei genommen, wobei der zweite Tag evt nicht hätte sein müssen. Es ging dann über in ein sehr schönes Treffen mit Maja am letzten Freitagabend und einer freien Woche, die Hubert und ich zunächst in Innsbruck und dann am Schliersee verbracht haben. In Innsbruck hatten wir ein kleine Apartment für 2 Nächte gemietet, welches sich in der Nähe von Luisas neuer Wohnung befand. Luisa hatte sich gewünscht, dass wir sie einmal besuchen und ihre neue kleine Wohnung anschauen, die sie inzwischen sehr kreativ und wohnlich eingerichtet hat (mit so viel Zeug, wie ich nie besitzen werde). Leider war das Wochenende ziemlich verregnet, so dass wir meist mit Schirm unterwegs waren, aber Luisa hat ein kleines Programm mit Stadt- und Schlossbesichtigung, Kochen bei ihr und einem ausgesprochen guten Restaurant ausgearbeitet, das auch ohne Sonne gepasst hat. Im Moment geht es ihr wieder ganz gut, nachdem sie ziemlich lange ihrer letzten Beziehung hinterhergetrauert und sich in ihrer letzten WG nicht wohlgefühlt hat und auch mit dem Studium unter Corona-Bedingungen nicht gut zurecht kam. Die neue Wohnung und das neue Semester scheinen ihr gut zu tun. Am Montag fuhren wir nach Schliersee. Moderat Radeln und Wandern, lecker Kochen und viel faulenzen und lesen prägten die Tage. Einmal haben wir uns die Alperie angeschaut und hatten einen Termin mit der Verantwortlichen für die Feste. Uns hat es mit ein paar Ausnahmen sehr gut gefallen und wir haben uns entschieden, die Feier am 17. Juni dort zu machen. Es wird allerdings nicht so leicht für die Gäste, die nicht zurück nach München fahren wollen, Hotelzimmer zu finden, da die meisten Hotels mindestens 2 Übernachtungen wollen oder sogar eine ganze Woche. Demnächst kommt eine „Save the Date“- Whatsapp mit ein paar Infos dazu. An einem anderen Abend hatten wir die Nachbarn in Schliersee eingeladen und 3 Gänge gekocht. Hubert und ich sind nicht so routiniert und standen den ganzen Nachmittag in der Küche, aber es hat sich gelohnt. Es war ein sehr kulinarischer und unterhaltsamer Abend. Die beiden haben wir jetzt auch schon zur Hochzeit eingeladen. Immer wieder süß, wie sich die Menschen freuen, wenn sie davon hören, dass wir es noch mal wagen. Seit gestern zurück in München. Ich hatte einen Termin bei meiner neuen Ärztin. Die Ergebnisse aus der Hormonbestimmung und der Mikronährstoffanalyse sind anders als ich vermutet habe. Fast alle Nährstoffe sind nicht ausreichend vorhanden und müssen jetzt eine Zeitlang oder immer substituiert werden. Außerdem habe ich eine Östrogendominanz, also zu viel Östrogen. statt dessen zu wenig Progesteron, so dass letzteres jetzt in der zweiten Zyklushälfte ersetzt wird. Heute in der Apotheke und im Internet für ein Heidengeld alles bestellt bzw. gekauft. Echt verrückt, was man für seine Gesundheit ausgeben kann. Ich bin mir nicht so sicher, ob dieser eingeschlagene Weg einer ist, den ich immer weiter gehen will. Jetzt schau ich mal.
Eure Tage in Innsbruck und am Schliersee klingen harmonisch, aber jetzt umso noch mehr! Die ÄrztInnen, die sich auf Ernährung spezialisiert haben, finden immer was und oft sind Essstörungen das Ergebnis, so meine vorschnelle Einschätzung. Ob bei dir wirklich alles fehlt? Vielleicht isst du zu wenig? Ob es einfach so ein Trend ist? Du hattest ja einen Grund, hast dich nicht so wohl und fit gefühlt, vielleicht bringt es doch was?