Kempten mit Gabi und Gabi

Heute hab ich frei. EinTauschtag, weil ich am Freitag arbeiten werde. Am Mittwoch breche ich nach Berlin auf, diesmal nur für die Arbeit, kein Abend mit Theresa, der Tochter von Ines, meiner Großcousine, auch habe ich diesmal keinen Museumsbesuch eingeplant. Im Zug lesen können, das wird das gemütlichste sein, soweit eine Fahrt im ICE auch nur annähernd als gemütlich empfunden werden kann. Ich will mich nicht beschweren, denn ich bin gerne unterwegs und vor allem bin ich nur selten gerne im Büro.

Wir hatten ihn schon länger geplant, diesen Ausflug, von dem ich gestern zurückkam: Gabi hat eine Freundin, die auch Gabi heißt und die in Kempten aufgewachsen ist. Die beiden haben sich vor langer Zeit in Rom kennengelernt, im Historischen Institut, in dem Gabi promovierte. Gabis Freundin hat unseren Aufenthalt durchorganisiert. Die Wanderungen, das Hotel, den Stadtspaziergang. Es war sehr entspannt für mich, dass das jemand anderes gemacht hat, so konnte ich mich treiben lassen. Das Allgäu zeigte sich von seiner prächtigsten Seite: Sonnenschein, noch immer grüne Wiesen, Seerundgang um den Hopfensee, die Berge, die netten Gasthäuser, auf deren Terrassen wir saßen…Gestern Abend bin ich dann erholt nach Hause gekommen.

Anruf von Alina: Es gab einen Wasserschaden in ihrer Wohnung, das Bad ist komplett rausgerissen, die Vermieter sind in Südamerika, .jeden zweiten Tag wohnen sie im Hotel. Nach München kann sie nicht kommen, weil die Veranstaltungen in der Uni nicht online sind. Schade.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Ein durchorganisierter Besuch in Kempten ist für mich das Gegenteil von Treibenlassen, aber das, was ich mag. Gerade beim Treibenlassen kommt bei mir nichts raus; anders bei einer „Führung“, die es mir abnimmt, herumzuhängen. Ich habe tatsächlich schon schöne Zugfahrten erlebt, wenn auch nicht richtig gemütlich! Dass Aline jeden zweiten Tag im Hotel schläft verstehe ich gar nicht, oder verstehe ich es falsch?

    • Beate sagt:

      ja, sie hat ja weder Klo noch Dusche noch Waschbecken im Bad, da ist nur die Maschine, die die Wand trocknet. Deshalb geht sie jeden zweiten Tag zusammen mit Simon in ein Hotel.

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