Ehegespräche, Ringe, Gartenparty und Hochzeitstorte

Mir geht es etwas besser durch die Hormonersatztherapie. Ich hab viel weniger Hitzezustände und schlafe besser. Die Woche war kurz, nur 3 Tage gearbeitet. Die Peergruppe  zu ungewohnter Tageszeit am Montag hat Heike schon erwähnt, war anders, aber schön in Heikes gemütlichem Wohnzimmer mit Kaffee und Kuchen. Am Mittwoch war ich mal wieder zum gemeinsamen Kochen und Mittagessen bei Sören. Das war sehr vertraut und persönlich. Wir redeten ein bisschen über die Heirat und ich hab im Gespräch gemerkt, dass ein verborgener Teil von mir immer noch Sören als meinen Mann ansieht. Er war es ja über 20 Jahre. Für ihn ist es auch so. Gegenüber anderen redet er von mir oft noch als von seiner Frau, wenn er nicht drüber nachdenkt. Maja kommt dann ja mittags immer aus der Praxis und freut sich über das feine Essen. Sören und sie haben über die geteilten Praxisräume 2x pro Woche Kontakt. Am Freitag haben Hubert und ich die Eheringe von der Goldschmiedin abgeholt. Die gefallen mir richtig gut. Danach nach Schliersee gedüst. Dort am Abend noch etwas aus der Alperie abgeholt und gegessen. Am nächsten Tag zum Konditor, wo wir die „Hochzeitstorte“ ausgesucht haben. Alle Menschen, mit denen wir in Schliersee wegen der Hochzeit Kontakt haben, sind so freundlich, so dass es bei uns jedes mal ein gutes Gefühl hinterlässt. Gestern Abend Einladung zum 50. Geburtstag von Huberts Trauzeugen . Gartenparty, was war mir kalt. Ich kam mir langweilig und alt vor, hab nur ein bisschen getanzt, aber ohne Begeisterung, weil mir die Musik nicht gefallen hat. Zu viel vom Buffet gegessen, aber fast keinen Alkohol, so dass ich mich trotz Feierei und um 2 Uhr ins Bett heute frisch fühle. Am Abend kommen Maja und Bernd zum Spargel essen. Freu mich auf sie. Noch 3 Tage arbeiten, dann fahren wir nach Elba in den Urlaub.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie ihr Urlaub jetzt „schaffen“ wollt. Ob es gelingt, vom Vorhochzeits-Marathon runterzukommen? Dass Sören und du euch immer noch (irgendwie) als Ehepaar seht kann ich gut nachvollziehen. Eine Scheidung macht gemeinsame Jahre, und waren sie noch so belastend, nicht zunichte. Wie ich gestrickt bin habe ich das sogar noch mit Ingo, 35 Jahre nach Trennung und ohne „Draht“, den ihr gottlob habt. – Dass die Hormontherapie so durchschlägt finde ich erstaunlich. Dass freut mich für dich!

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