Wien, Kinder, Kinder und Cafe

Treffen mit Traudl, die ganz krumm daherkam, in Pasing. Wir wollten unsere Zugkarten für Wien kaufen. Die Schlange vor dem Schalter so lang wie zu Beginn des 49,00 € Ticket Booms. Spaziergang durch den Stadtpark, langsam und gemächlich, wegen Traudls Ischias. Zurück zum Schalter, keine Verbesserung. Am nächsten Tag bin ich nach Dachau. Leere Schalter, super Beratung. Zug gebucht, zu Hause gleich noch das Hotel über booking com gebucht. AJ’s ein Fitnesscenter bei mir in der Nähe angeschaut. Riesengroß, mit Geräten dicht an dicht und ziemlich teuer. Das bedeutet Gymnastik zu Hause weitermachen. Drei Tage Kinderdienst. Emilia geht schon rum in der Wohnung. Ohne Korsett geht gar nichts. Wir haben gespielt und gemalt, Fimo gebastelt, Kasperletheater aufgeführt, Farben geraten, Wörter gereimt, im Hof mit Sand, Erde und Wasser gematscht. Letzteres habe ich verweigert. Die Kinder waren stundenlang beschäftigt Batzknödel zu formen und zu verkaufen. Einen Tag kam Eva ab Mittag. Rausgegangen mit den Kindern. Emilia kann nicht lange gehen, so schob ich sie im Anhänger, den Andy etwas umgerüstet hat, für Emilias Wohlbefinden. An einem Tag war Luis schlecht drauf, am nächsten Tag Emilia. Und wie aus dem Nichts war plötzlich wieder alles eitel Sonnenschein. Am Freitag freute ich mich sehr auf meine leere, ruhige Wohnung. Zwetschgendatschi mit Sahne gab es gestern im Café Widmann, draußen unter den Schirmen, bei strömendem Regen. Wir waren stundenlang in intensive Gespräche vertieft, so dass wir am Ende steif und fröstelnd zur U Bahn gingen, ohne unseren traditionellen Spaziergang durch den Waldfriedhof. Zu Schluss streifte mein Bus in Moosach den Spiegel eines stehenden Busses, was dermaßen knallte und die hintere Scheibe zerbersten ließ. So dass wir, die hinten saßen die Glasstückchen abbekamen.

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Die kleine Karambolage ist wohl trotzdem noch glimpflich abgegangen? Dass die Kinder Batzknödel verkauft haben, darüber habe ich laut gelacht. Was ihr euch alles einfallen lasst!! Café Widmann war schätzungsweise mit Gabi und dass du Wien vorhast – der Hammer! Du hast den Datschi gekriegt, den ich heute habe zurück gehen lassen – ungenießbarer, halb roher Rührteig. Ich hätte solche Lust auf einen „richtigen“ gehabt.

  2. Beate sagt:

    Batzknödel verkaufen, das war sicher sehr lustig! Emilia geht es ein wenig besser und sie wird die nächste Zeit im Korsett durch die vielen schönen Dinge, die trotz Korsett möglich sind und dank der vielen Eifälle gut überstehen! Vielleicht hat es was Gutes, dass es nicht so heiß ist und dass Badefreuden erst mal kein Thema sind!

  3. Ines sagt:

    Wieso kaufst du deine Zugtickets nicht im Internet? Ich war schon seit vielen Jahren dafür nicht mehr an einem Schalter. Du machst doch sonst alles mit Computer. Wie gut, dass Emilia so kreativ ist und beschäftigt werden kann. Ich glaube, ihr macht das Beste aus der Situation. Würdest du das Fitnessstudio besuchen, wenn es billiger wäre? Interessant, dass Beate und du beide jetzt mit dem Thema anfangt, wobei das Projekt bei dir scheinbar schon wieder ad acta gelegt wurde.

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