Rheingau, Mainz, Wiesbaden: Hochzeitsgeschenk von Gregor
Dieses Wochenende lösten wir das Geschenk zur Hochzeit von Gregor ein. Er hat uns zu sich nach Wiesbaden eingeladen und uns als Fremdenführer seine Heimat (Mainz, kleine Orte im Rheingau und Wiesbaden) gezeigt und uns am Samstag ein mehrgängiges Hochzeitsmahl gekocht. Inzwischen sitzen wir schon wieder im ICE nach Hause und sind noch am Verdauen der vielen Eindrücke und des leckeren, aber auch üppigen Essens. Gregor ist unglaublich gebildet in Kirchen- und Stadtgeschichte. Er hat uns mit Informationen bombardiert, wollte möglichst viel zeigen und sein Wissen weitergeben. Bei mir fallen seine detailreichen Informationen allerdings nicht auf fruchtbaren Boden, denn ich kann mir das alles eh nicht merken. Ich würde mich einer Stadt anders nähern, sie mehr auf mich wirken lassen ohne viel Hintergrund. Dennoch war das Wochenende viel entspannter als ich vorher dachte und voller interessanter Eindrücke. Gregor ist ein grandioser Koch und legt, wie so viele schwule Männer, viel Wert auf Details und Deko. Maß halten ist für ihn nicht möglich. Auch im Gespräch redet er immer etwas zuviel und kann nicht gut zuhören. Die Stadt Mainz hat mir sehr gut gefallen. Auch die Landschaft um den Rhein herum ist so hübsch. Wir Bayern denken immer, dass es nur bei uns schön ist. Weit gefehlt.
Bei mir mischt sich gleich Ortheils Wahrnehmung mit der deinen (das auf-dich-wirken-Lassen). Die Sache mit dem Vergessen – zum einen Ohr rein, zum anderen raus und dass Gregor gern und viel redet und wenig zuhört (habe ich bei eurer Hochzeit mit ihm hautnah genauso erlebt!) – lässt mich herrlich lachen. Alles in allem aber es dolles Geschenk und wirklich wunderbar, was er sich hat einfallen lassen – einmalig, einzigartig eben!
Gregor, dem ich bei eurer Hochzeit gegenüber saß, redet wirklich viel. Das Geschenk von ihm finde ich sehr schön, ebenso wie die Gegend am und um den Rhein. Ich verstehe gut, dass du dir die vielen Infos nicht merken kannst. Gesättigt in jeder Hinsicht.
Hattest Du nicht erzählt, dass Gregor Dein erster Kontakt in München war? Ich denke noch an den lustigen Zufall, dass meine Kollegin ihn vom Tanzen kennt und wie ich mit ihr hin- und hergeschrieben habe, bis wir wussten, dass er und ich auf derselben Hochzeit eingeladen sind. Ein schönes Geschenk hat er Euch gemacht!