Neuer schneller Laptop, Handwerker im Schneckentempo, Nahostkonflikt schwappt in unser Leben

Heute schreibe ich von meinem neuen Laptop, den ich seit gestern habe. Ich bin sagenhaft froh, dass diese für mich sehr unangenehme Zeit der Suche nach einem neuen Gerät, der Anschaffung desselben und der Einrichtung der Programme gut überstanden ist und ich bin Hubert über die Maße dankbar, dass er mich dabei nicht nur unterstützt, sondern den Großteil der Verantwortung übernimmt und mir durch seine deutlich bessere Kenntnis hilft. Der alte Laptop war 8 Jahre alt und im wahrsten Sinne des Wortes altersschwach. Alles hat lange gedauert und er hat oft Sachen gemacht, die er nicht sollte. Mein neuer „Lenovo“ ist deutlich flotter und die Tastatur gefällt mir gut. Nachdem wir gestern den bestellten Laptop vom MediaMarkt abgeholt haben, sind wir nach 6 Wochen Pause mal wieder nach Schliersee gefahren. Überraschenderweise – wir hatten uns auf graues Herbstwetter eingestellt – begrüßte uns der Samstag Morgen mit Sonne und warmen Temperaturen. Zum Wandern hatte ich trotzdem keine rechte Lust. Nach dem Frühstücksritual mit Semmeln vom Bäcker Zanger, Obst und Ei, fuhren wir mit der BOB nach Fischbachau und spazierten eine Stunde gemütlich an einem Bach entlang bis nach Neuhaus. Dort beim „Slyrs“ und in der „Essendorfer Genussschmelzerei“ Alkohol und Marmelade gekauft und wiederum mit der BOB nach Schliersee gefahren dank Deutschlandtickt, wo unsere E-Bikes warteten. Mittags konnten wir unsere Brotzeit draußen in der Sonne einnehmen. Ein Tag wie ein Geschenk.

Die Woche verging wie viele Wochen. Der Linedance Kurs am Montag war dieses mal gut, denn ich hatte die Woche vorher anhand eines Youtube Videos geübt und konnte gut mithalten. Mittwoch wie immer online Yoga, dann Sehtest beim Optiker für meine neue Computerbrille, die ich mir vorher schon ausgesucht hatte.  Ich freu mich richtig auf die neue Brille mit dünnem Goldrand. Nachmittags hatte sich eigentlich ein Elektriker der Lichtmanufaktur angesagt, der zwei Lampen unter der Decke im Wohnzimmer anbringen wollte. Es kam der Inhaber selber 2 Stunden später als angekündigt, weil der Elektriker scheinbar nicht konnte. In einem Schneckentempo benötigte er 2 Stunden, um die Lampen anzubringen. Der Nachmittag war dadurch echt im Eimer. Am Abend trafen wir uns mit Sascha und Patricia bei unserem gemeinsamen Lieblingsitaliener, der anlässlich seines 20-jährigen Bestehens mit seinen Kunden feiern wollte und ein eigens dafür zusammengestelltes Menu aus Italienischer und Bayrischer Küche kreiert hatte. So fein war das, aber natürlich am Ende doch zu viel.

Das Leben könnte kaum schöner sein, wenn nicht die fürchterliche Weltlage wäre. Wie viel Leid auf allen Seiten. Eine Lösung des Konflikts ist in weiter Ferne. Die ganze Welt spaltet sich in diejenigen, die Israel unterstützen und diejenigen, die mit den Palästinensern sympathisieren. Wir in Deutschland stehen natürlich an der Seite Israels, aber heißt das alle Gegengewalt kritiklos gut zu heißen? Natürlich nicht. Und ist man automatisch Antisemit, wenn man die Politik Israels kritisiert? Natürlich auch nicht. Es fällt mir schwer, über Politik zu schreiben, denn ich bin kein politischer Mensch. Aber die Lage kann niemanden kalt lassen.

 

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Dein PC-Kauf erinnert mich an frühere Käufe von Autoreifen bis Waschmaschine. Wie anders du das machst! Ich gehe und kaufe irgendwas innerhalb von 5 Minuten, kümmere mich null, macht sowieso Michael. – Wie lästig, Handwerker zu brauchen! Aber bestimmt ist es schick geworden? – Tolle Idee vom Italiener. Für dich wird Essen schwierig, weil alles deine Kapazitäten sprengt. Ich weiß es aus schlanken Zeiten. Da lag jede Kleinigkeit im Magen. Kurse, für die man üben muss – ich kenn’s! Geübt, aber nur geübt, ist super.

  2. Renate sagt:

    Mein tablet habe ich von Saturn einrichten lassen. Ein Glück dass Hubert dir dabei helfen konnte. Essen kommt häufig vor in deinen Berichten , lecker und meistens wird zuviel gegessen. Gut, dass ich einen handwerklich geschickten Schwiegersohn habe, der Handwerker unnötig macht. Der Nahostkonflikt macht mir auch zu schaffen.

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