Friedhöfe, Fotos und Corona

Shoppen in Freising. Ich schätze die unaufdringlichen Verkäuferinnen in kleinen Städtchen. Eine sehr nette Frau hat mich bedient, die sehr über die seit sechs Jahren andauernde Baustelle geklagt hat. Heuer soll alles fertig werden. Bei Edeka, der riesig ist, viel zu viel und vorallem Dinge gekauft, die ich gar nicht wollte. Diese Riesenläden überfordern mich. Ich kaufe künftig wieder bei Vollcorner. Allerheiligen besuchte ich das Grab meiner Familie im Nordfriedhof nicht. Das Grab meiner verstorbenen Kollegin Katrin, am Westfriedhof gesucht und wieder nicht gefunden. Kaffee getrunken im Borsteicafe. Als es schon dämmerte zum Untermenzinger Friedhof gegangen. Ich mag diese Stimmung, die vielen Kerzen, die auf den Gräbern brannten. Auf mich haben Friedhöfe schon immer eine starke Anziehungskraft ausgeübt. Besuch bei Mama und Sylvie. Mit Mama Fotos angeschaut. Sie erkennt niemand mehr. Auf einem Foto, auf dem Eva und ich als Kleinkinder zu sehen sind, hat sie nur Eva erkannt, was mir einen kleinen Stich versetzte. Alte Wunden! Zwei Tage waren die Kinder bei mir. Gefühlt zwei Tage durchgespielt. Linda und Andy holten sie gestern nachmittag ab und heute schreibt Linda, dass sie Corona hat. Die Symptome sind heftig. Morgen hat Emilia ihren 9. Geburtstag und am Wochenende wäre die große Familienfeier.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Ach Gott, ist das schade! Emilia hat wirklich schlimmes Pech. Dass du die Kinder – auch unter den jetzigen Umständen, ein ganzes WE nimmst , die Verantwortung sowohl trägst wie übertragen bekommst, spricht wirklich für Vertrauen und Kompetenz. Alle Achtung! – Und wieder Corona, ist das ätzend.

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