Die letzte Woche vor Heilig Abend, Familien in verschiedenen Konstellationen
Selten waren die Tage vor Weihnachten so entspannt und trotzdem gefüllt wie dieses Jahr. Die letzten Jahre war Heilig Abend von Besorgungen und Einkäufen geprägt, insbesondere Essen. Dadurch dass der diesjährige Heilig Abend ein Sonntag ist, kann jetzt schon Weihnachten anfangen. Aber noch mal vom Anfang der Woche. Montags nach der Arbeit und vor dem Linedance-Kurs Besuch bei Florence. Dieses mal hat sich ihr Freund nach dem Essen in sein Arbeitszimmer verzogen, so dass wir Zeit zum Reden unter Freundinnen hatten. Beim Linedance habe ich mich nicht ganz so schlecht angestellt trotz zweimaligem Fehlen, so dass ich mich nun doch entschieden haben, einen weiteren Kurs zu buchen. Dienstag letzter Arbeitstag für dieses Jahr, alles gut hinterlassen und am Abend mit Hubert zum Stamm-Italiener. Mittwochs bin ich nach Yoga zu Sören gefahren, wo Jaron inzwischen für die Weihnachtsferien Herberge hat. Ich hatte ihn seit August nicht gesehen und staunte nicht schlecht, da er sowohl einen Vollbart hat wachsen lassen als auch ziemlich muskulös daher kam, da er seit einiger Zeit sehr regelmäßig trainiert. Er kochte vegan, ich half ihm während Sören das voll gestellte Esszimmer aufräumte und den Tisch fein deckte. Als Maja aus der Praxis kam, hatten wir zwei Stunden Zeit als Ursprungsfamilie, was sich für mich ein bisschen wie Weihnachten anfühlt. Das aufmerksame Interesse aneinander gepaart mit der großen Vertrautheit ist etwas, das ich sehr heilsam und befriedigend empfinde. Am Donnerstag fuhr ich mit den Kindern nach Aham, um Rolf und die Gemeinschaft dort zu besuchen. Rolf wird jetzt auch älter und ist nicht mehr gut zu Fuß und hört nicht so gut. Weil man alles lauter sagen muss, ist das Reden etwas eingeschränkt. Mittags aßen wir in der Gemeinschaft mit den mir von früher vertrauten Menschen in guter Stimmung. Am Freitag war der große Weihnachtseinkauf mit Hubert im großen Edeka, mittags bei meiner Friseurin und am Nachmittag Peergruppe, dieses mal in der Praxis von Nikolaus, Arianes Mann. Mein Redebeitrag bei unserer Runde ist eher kurz, aber so entspricht es auch meinem recht einfachen und ruhigem Leben aktuell. Gestern, Samstag war dann Luisa aus Innsbruck da. Wir schmückten bei lauter Weihnachtsmusik den Weihnachtsbaum und machten die letzten Einkäufe auf dem Markt und bei Vollcorner. Am Abend mit ihr Essen gehen bei einem Vietnamesen in Haidhausen. Bis spät in den Abend noch gemeinsam am Küchentisch gesessen, Plätzchen gegessen und Wein getrunken. Die Geschenke sind alle verpackt, die Karten geschrieben. Dieses Jahr wird Weihnachten so wie die letzten 2 Jahre ablaufen. Nächstes Jahr werden wir wahrscheinlich an Weihnachten nicht zu Hause sein, da die Feiertage so günstig liegen, dass wir sie für eine Fernreise nutzen wollen. Von daher wird es heuer das letzte Mal so sein. Ich vermute, in zwei Jahren werden die Karten neu gemischt und wir müssen von Neuem überlegen, wie wir Weihnachten gestalten wollen.
Dass ihr unter den Gegebenheiten erwägt, Weihnachten anders zu gestalten also so, finde ich jetzt schon schade. Besser und schöner könnte es nicht sein oder werden. Was könnte davon nicht alles verloren gehen, wenn ihr es mit einer neuen Variante durchbrecht?! Es ist so ausgewogen, so harmonisch, so gut gelöst für alle Parteien – ein Segen. FRoh.
So gefüllt, wie deine Tage waren, gelingt die damit verbundene Gelassenheit nur, wenn Struktur geschaffen wird. Darin scheinst Du eine Meisterin zu sein, bringst damit alle Vorhaben vom linedance über Besuche bis zum Weihnachtseinkauf gut über die Bühne und kannst alles auch mehr oder weniger voll genießen! Schön, davon zu lesen!
Weihnachtsdrumherum in verschiedenen Konstellationen. Was du alles geschafft hast und das alles ohne Stress.
Warum nicht mal was Neues probieren.