Auf Zypern angekommen

Nun bin ich schon fast eine Woche in Zypern. Ich hatte für heiße Sommertage gepackt- aber das Klima ist hier angenehm, oft braucht man sogar eine Jacke. Hier in den Bergen haben Ruth und Nearchos ein Haus gekauft und hergerichtet. Ich wohne im 2. Stock. Das Dorf heißt Pera Pedi, eine Oase der Ruhe, mit vielen Bäumen, einem kleinen Fluß und einigen Katzen, die von allen Dorfbewohnern abwechselnd gefüttert werden. Der Tagesablauf ist von den Beiden bestens geregelt – so war es auch schon in der Berliner Zeit, in der wir zusammen gewohnt haben (wenn ich da am Sonntag von meinen Eskapaden zurückkam, hatte Ruth gekocht und es war ein Zuhause, einfach, weil sie da war, zuverlässig, in ihrer ruhigen Art) – also um acht frühstücken, danach malt Nearchos seine verrückten Bilder, Ruth regelt irgendwelche Sachen für ihr Institut, Mittagessen, danach etwas Ausruhen und nachmittags Ausflüge mit mir ans Meer oder in Dörfer in den Bergen, die allesamt einsam, schön, die meisten sehr gepflegt sind. Nicht nur Ruth und Nearchos haben ein Haus in den Bergen, es gibt viele andere Städter, die sich das fürs Wochenende leisten, oder auch Leute, die gerne der hektischen Stadt den Rücken kehren. Morgen fahren wir nach Limassol, die beiden arbeiten da die nächsten Tage, ich habe mir in einem Hotel ein Apartment gebucht und werde mich in der Stadt aufhalten und Ausflüge zu den schönen Stränden in der Nähe machen, die ich von meinen früheren Besuchen kenne.

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2 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Das klingt nach einer guten Mischung aus Ruhe, Bewegung, Impulse durch Neues und Vertrautsein unter Freunden. Eine Mischung, die einen guten Urlaub ausmacht.

  2. Heike sagt:

    Genauso, wie Ines sagt. Es klingt nach viel Reiseerfahrung deinerseits, keinerlei Orientierungsschwierigkeit, du weißt was du willst und findest auch hin – einiges, das dich von meinen Erfahrungen unterscheidet. Ich bin gerade beim erstenmal zwischen Amy und Archie, bei 3.1, Artie ist in 2.4 gestorben und hier habe ich dann auch wirklich geweint – hatte nicht mehr gewusst, dass es ein Aneurysma war. Diese Freundschaften!

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