Torten, voller See und das Klima

Diese Woche war ich sehr viel unterwegs. Einladung von Traudl nach Fischbachau ins Winklstüberl. Ein Hotspot für ältere Leute, die busweise ankommen und sich diese gigantischen Sahnetorten reinziehen. Wir starteten mit einem Spaziergang zum Birkenstein, den wir auf Umwegen über Kuhwiesen, durch Stacheldrahtzäune, vorbei an einem riesigen Hund, der es auf Traudl abgesehen hat, erreichten. Keine Sahnetorte für uns. Punschtorte, so groß wie drei Stücke in München. Am nächsten Tag ging es mit Marina ( ehemalige Kollegin ) nach Tegernsee, zu einer anderen ehemaligen Kollegin, Renate. Die Fahrt war so eine Sache. Renate holte uns in Warngau ab. Kleine Wanderung zu einer Kapelle, dann zum See, an dem ganz München sich versammelt hat. Essen in Gmund in einem Restaurant am See, zu dem mich die beiden Frauen, anlässlich meines 70. Geburtstages eingeladen haben. Ich bin nicht ins Wasser. Für die 5 Minuten die ich schwimme ist mir die Umzieherei zu blöd. Stau auf der Strecke nach Holzkirchen und so brachte uns Renate, die uns eigentlich zur S Bahn Holzkirchen bringen wollte, nach Tegernsee. Nächster Tag ein freier Tag, an dem ich einige Zeit in der Warteschleife vom Siemens Kundendienst, verbrachte. Mamas Waschmaschine machte laute Geräusche, die sich dann durch Zweicent im Flusensieb erklärten. Zu Boesner am nächsten Tag, Gutschein für Andy holen. Eine Frau die hinter mir stand war Hannelore aus meiner früheren Flötengruppe. Wir tranken Kaffee im Werksviertel. Landesgartenschau mit Traudl und Lizzy. Interessante und schöne Pflanzen, die sich jedoch ständig wiederholten. Viel zu wenig Bäume. Es wäre noch so viel Platz auf den großen Wiesen  Unverständlich wenn man den Klimawandel bedenkt und von einer Landesgartenschau mehr Bewusstsein dafür erwarten könnte. Schattenplätze waren rar. Zwei Tage im Schrebergarten auf der Liege verbracht. Gelesen, Kaffee getrunken und am Abend die Pflanzen im Gewächshaus gegossen. Der Heimweg auf dem Rad immer noch zu heiß. Ein Thermometer bei toom zeigte um 18.00 Uhr noch 31 Grad. Wie mich diese Hitze nervt. Emilia rief mich aus Dänemark an. Sie ist froh, dass es dort nicht heiß ist und sie ohne Probleme ihr Korsett tragen kann.

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Achje, ohne Probleme das Korsett – soviel Vernunft! Deine Ausflüge – so schön sie gedacht waren…. Diese Woche habe ich auch krassestes Verkehrschaos erlebt, wollte immer was zu Michael sagen, ging nicht, weil eine Durchsage nach der anderen kam – ALLES fiel aus. Und dann die ganzen Münchner, wie schade! Renate müsste ja die Geimheimtipps wissen, aber die gibt es vielleicht nicht mehr. Hauptsache die Torten stimmten.

  2. Ines sagt:

    Hotspot für alte Leute ist nett ausgedrückt. Ich bin an diesem Hotspot schon oft vorbei gefahren, hab aber nie den Kuchen probiert. Ich bin ja auch nie länger als 5 Minuten im kalten Seewasser, deshalb kann ich gut verstehen, dass der Aufwand des Umziehens sich nicht lohnt. So ein Schrebergarten ist Gold wert im Sommer.

  3. Beate sagt:

    Emilia ist in diesen Tagen gut in Dänemark aufgehoben! Wie lange muss sie das Korsett noch tragen? Die Hitze und die Menschenmassen an „Hotspots“ nerven derzeit kolossal! Aber Du unternimmst bewundernswert viel!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert