Verlust in der Arbeit, Besuch von Moni und Maja, 4 neue Hosen, Besuch Neuschwanstein mit Übernachtung als Hochzeitsgeschenk
Auch ich bin einen Tag zu spät dran mit meinem Blogbeitrag. Was ist gewesen? Dazu muss ich in meinen Kalender schauen. Natürlich die ganze Woche außer Mittwoch fleißig gearbeitet. Ich bin traurig, dass meine engste Psychologenkollegin jetzt wegen Bandscheibenvorfall lange krank gemeldet ist und dazu auch noch ab nächstem Frühjahr vorzeitig in Rente gehen wird. Wir hatten eine schöne Tür-an-Tür Situation und seit vielen Jahren beide dieselben Arbeitsschwerpunkte im Frühbereich, in der Autismus-Sprechstunde und in der Trisomie-Sprechstunde. Sie ist meist viel besser informiert als ich und dadurch war sie eine wichtige Stütze. Aber auch sonst haben wir uns glänzend verstanden. Sehr schade, zumal ich noch nicht weiß, ob und wie diese Lücke geschlossen wird. Dienstag war ich nach der Arbeit mal wieder im Fitnessstudio, hab aber alles nur mit angezogener Handbremse gemacht, weil ich nach der Coronainfektion noch nicht so 100-prozentig fit bin. Auch jetzt habe ich noch einen Reizhusten, der nicht weichen will. Am freien Mittwoch Yoga und nachmittags kam meine Linedance-Schwester zum Üben unserer Bronzetänze. Die bevorstehende Prüfung wird im November sein. Moni, so heißt sie, war jetzt schon das 2. mal bei mir und dadurch war es schon viel vertrauter. Beim ersten Besuch war ich noch etwas aufgeregt. Am Abend kam Maja zum Abendessen (gesunde Gemüsesuppe) und hatte neueste Schwangerschaftsinfos dabei. Ein Ultraschallbild von meinem Enkel habe ich jetzt schon gesehen. Er scheint bis jetzt gut entwickelt zu sein. Im Stehen hat man noch nicht viel von der 20. Schwangerschaftswoche gesehen. Als Maja später auf dem Sofa lag, fand ich ihren Bauch schon etwas ausladend. Im Moment geht es ihr richtig gut, da die Übelkeit vorbei und sie von der Arbeit freigestellt ist und ausreichend Zeit für ihre eigenen Anliegen und die Praxisarbeit hat. Sie hilft Sören aktuell sehr mit der Praxisorganisation. Das ist etwas, was Sören nie gut konnte und immer hat schleifen lassen. Durch Majas Hilfe hat er im letzten Quartal deutlich mehr verdient, weil er auch Leistungen abgerechnet hat, von denen er nicht wusste, dass das möglich ist. Am Donnerstag waren wir mit Dieter und seiner neuen Freundin im Lukkulus essen. Ein wirklich schöner Abend mit sehr persönlichen Gesprächen und rustikalem Essen. Die Freundin gefällt mir gut und die beiden passen auch wirklich gut zusammen. Sie kannten sich schon lange, sind aber erst jetzt zusammengekommen, nachdem beide frisch getrennt und auch auch schon Großeltern sind und auf die 60 zugehen. Freitag war ich nachmittags in der Stadt bei Galeria, wo ich zufällig Renate traf, was mich sehr gefreut hat. Ich habe mir tatsächlich 4 Hosen gekauft, die alle eher weit und gemütlich sind, weil ich mich in diesem Winter nicht mehr in meine engen Jeans quetschen will. Am Wochenende lösten wir ein Hochzeitsgeschenk ein. Nadine und Andi, die vor 4 Jahren von München aufs Land gezogen sind, hatten uns eine gemeinsame Besichtigung des Schlosses Neuschwanstein geschenkt, in dessen Nähe sie ihren alten Bauernhof restauriert haben, inklusive eines Restaurantbesuchs und einer Übernachtung in deren Hof mit Frühstück. Witzigerweise hatten weder Hubert noch ich jemals das Schloss besichtigt. Obwohl es ja eine krasse Touristen-Massenveranstaltung ist und man im 5-Minuten Takt dadurch geführt wird, hat es mir großartig gefallen. Die Führung war allerdings schwach, so dass wir noch ein bisschen nacharbeiten müssen. Nach der Besichtigung waren wir noch kurz in Füssen, was ich auch noch nicht kannte und haben eine Eisdiele besucht und sind durch den hübschen Touristenort gelaufen. Abends dann in einem Landlokal mit regionalen Speisen sehr fein gemampft und gut gesprochen. Nach dem Lokal saßen wir noch bei unseren Gastgebern im Wohnzimmer und da fing das Gespräch dann an, mit anzustrengen. Statt ins Bett zu gehen wurden noch Käse, Brot und Oliven aufgetischt und da wäre es unhöflich gewesen, abzulehnen, was meinem Schlaf deutlich besser getan hätte als mit vollem Käsebauch ins Bett zu gehen. Am Sonntagmittag zurück und nach einem Schläfchen und Haushalt war dann wieder der Standardtanzkurs.
Vielleicht müsstest du noch Corona-Nachzeit einrechnen? – Dolles Geschenk! Wielang halten die Geschenke denn noch an…geht das immer so weiter? – Dass deine Kollegin geht (kennen wir sie?) muss ein schwerer Verlust sein, den ich dir zutiefst mitfühle. Welcher Einschnitt! – Wer könnte Dieter sein? – Ich staune, wieweit Maja schon ist, aber auch, warrum man heutzutage freigestellt wird. Blöd für die Stelle! Glück für Sören!
Die Hochzeitsgutscheine sind bis auf zwei alle eingelöst. Dieter ist ein langjähriger Freund von Hubert, den ich auch sehr gerne mag. Maja ist freigestellt, weil ihr bestimmte Antikörper fehlen. Aber demnächst fängt sie wieder in ihrer Beratungsstelle an, aber nicht mehr mit Kindern. Meine Kollegin heißt Susann, ihr kennt sie nicht.
Wieder ein tolles Hochzeitsgeschenk! Allein die Umgebung ist so schön, dass die Führung nicht so prickelnd war, ist zwar schade, aber ihr habt ja „nachgearbeitet“ – es ist wohl auch schwer, eine wirklich gute, kenntnisreiche Führung zu bekommen, beiden Massen, die nach Neuschwanstein strömen…. Dass Deine Kollegin kurz vor ihrer Rente einen Bandscheibenvorfall bekommen hat, ist. für sie sicher besonders belastend