Eifersucht, Rippenblockade und Luis der gute Freund
Yoga zum Wochenbeginn. Gut, anstrengend und fordernd. Pause auf der Couch, mit Hörbuch „Die Poesie der Liebe“ Max Frisch und Ingeborg Bachmann. Frisch’s Eifersucht weckt ungute Erinnerungen in mir. Riem Arkaden, mit langem Spaziergang und anschließendem schauen und Kaffee, mit Traudl. Termin bei meiner Osteopathin. Rippenblockade. Jeden Tag soll ich bestimmte Übungen machen. Bis jetzt klappt es ganz gut, mein Küchenwecker ist mir dabei behilflich. Ich beginne erstmal mit 15 Minuten, mehr demotiviert mich. Premiere an der Packstation, mit einer app war das Fach zu öffnen. „10 days after“, Geburtstagsnachfeier von unserer Cousine Hilde im Alten Wirt in Thalkirchen. Hilde und Jürgen sind für ein paar Tage aus Italien angereist, um diverse Termine wahrzunehmen und eben den Geburtstag mit uns nachzufeiern. Thomas, den Ex von Hilde, habe ich seit 30 Jahren nicht gesehen. Es war sehr schön dieses Treffen. Donnerstag auf Luis vor dem Schultor gewartet. Er kam nicht. Andy angerufen ob er schon zu Hause ist? Nein! Luis hat mit seinem Freund Henry, der eigentlich in die Nachmittagsbetreuung gehen sollte, gewartet und hat ihn seelisch unterstützt. Ich habe der Schulsekretärin Bescheid gesagt, die sich um Henry, der tapfer die Tränen zurückhielt, liebevoll kümmerte. Es stellte sich heraus, dass die jungen Männer die die Kinder zur Nachmittagsbetreuung begleiteten keine Namensliste hatten, sondern nur die Info dass es 10 Kinder sind. Ein Kind, dass erst später hingebracht werden sollte, ist aber mitgegangen und so stimmte die Anzahl der Kinder. Luis hatte viele Hausaufgaben auf, so dass er länger beschäftigt damit war und die Ritter warten mussten. Ich war für die Pferde und das Raumschiff zuständig. Letzteres passte weniger in die Ritterzeit. Ich soll viel gehen, sagte meine Osteopathin und so bin ich in den Nymphenburger Park. Mit einer Frau mit Hund ins Gespräch gekommen, die mich bis zu dem Ausgang begleitete wo mein Rad stand. Samstag mit dem Rad und vielzu dünner Jacke zu Mama geradelt. Sie stand wieder alle paar Minuten auf und stellte sich ans Fenster. Während Magdalena schlief mit Mama aus einem Buch für Senioren und Menschen mit Einschränkungen einige Wortspiele gemacht. Am besten konnte sie Sprichwörter vervollständigen. Nach einem Spaziergang mit Mama und Magdalena mit einer Winterjacke von Mama heimgeradelt.
Luis kam nicht – das sind schreckliche, bange Momente, um die ich dich nicht beneide – genug davon selber früher durchlebt!! Und ja, er schon Beistand für Henry, so rührend. Bei den Rittern wieder alles vergessen. Du bist konsequent mit allem, was dir empfohlen wird – Respekt. – Eifersucht – ein ergiebiges Thema für sich? – oder für uns miteinander!
Ich hatte schon vergessen, dass Luis jetzt jetzt ein Schulkind mit Hausaufgaben und dergleichen ist. Zum Glück spielt er nachmittags noch mit den Ritterfiguren Rollenspiele. Übungen, die man täglich zu Hause machen soll, werden meist nur eine oder zwei Wochen durchgehalten. Respekt wenn du länger durchhältst. Den alten Wirt kenne ich auch. Im Sommer ist der Biergarten auch zu empfehlen.