Hl. Abend, Barockkonzert und eine Oper
Vor der Türe lag Inges Christkindl, wie jedes Jahr. Auf dem Weg zum einkaufen legte ich das für sie vor ihre Türe. Amelie von oben brachte mir Apfelbrot. Am Hl. Abend Kindermette in Christkönig. Die Kirche rappelvoll. Linda und ich mussten stehen. Die Kinder saßen vorne am Altar. Nett das Krippenspiel und der Kinderchor. Bei Linda und Andy war erst Bescherung, bei der es sehr gesittet zuging, nicht Päckchen für Päckchen wurde aufgerissen. Jedes Kind durfte ein Geschenk aufmachen. Danach kam das Essen, Andy hat nicht wie ursprünglich geplant Antipasti ( O-Ton Emilia bayerische Brotzeit) gemacht, sondern eine sehr leckere Lasagne, mit Feld- und Fenchelsalat. Luis zog FCB Schal und Mütze, von mir, den Bademantel von seinen Eltern, den ganzen Abend nicht mehr aus. Den Hoodie für Emilia, der mir nicht sehr gefiel, kam bei Emilia gut an. Emilia ist sehr verfroren und das war für mich der Grund ihr dieses Teil zu schenken. Eva kam nach der kleinen Weihnachtsfeier mit Mama und Magdalena. Mama war lt. Eva sehr berührt, hat „Stille Nacht“ mitgesungen und sich über den Christbaum, den Willi aus seinem Gärtchen hatte, so gefreut. Am 1. Weihnachtsfeiertag bin ich in die Allerheiligen-Hofkirche in ein wunderbares Barockkonzert gegangen. Den Herrn neben mir kannte ich. Ein ehemaliger Kollege, der meinen Vater in den Tod begleitet hat, jedoch seit 2010 nicht mehr im Hospiz ist. So ein Zufall. Bach, Händel, Vivaldi und einige nicht so bekannte Komponisten wurden gespielt. „Lascia la spina“ von Händel liebe ich. Gänsehautmoment! 2. Weihnachtsfeiertag zu Mama gefahren. Gar nichts mehr von der Freude am 24. Ist geblieben. Das was Mama angerührt hat, war wieder verschwunden, die Stimmung vom Hl. Abend nicht reproduzierbar. Magdalena hat mich mit Süßem eingedeckt. Spaziergang zur Versöhnungskirche. Trotz Eiseskälte über eine Stunde gegangen. Mama rennt, trotz ihrer 91 Jahre, als würde sie verfolgt werden. Wir mußten sie bremsen. Mit Eva unsere kleine Reise nach Edinburgh geplant. Flüge hat Eva schon gebucht. Am Abend mit den Kindern in das Gärtnerplatztheater gegangen. Hänsel und Gretel gab es. Luis verstand viel nicht, Emilia konnte den Text zum Teil lesen, der aber ziemlich rasch ausgeblendet wurde. Ein hübsches Bühnenbild, die Lieder gefielen mir nicht alle. Für die Kinder ein schönes Erlebnis. Telefonkonferenz mit Eva wegen Unterkünften in Schottland. Es werden zwei Orte werden, Edinburgh und Perth. Samstag außer Haushalt, Einkaufen, Lesen und Hörbuchhören nicht viel getan. Heike zufällig am Rotkreuzplatz getroffen. Heute kommt Heike zu mir. Gestern Abend krachten hier die ersten Böller. Im Fernsehen die Schlangen von Menschen gesehen, die sich mit Raketen und sonstigem Mist eingedeckt haben.
Da kommen, auch nach unserem Nachmittag, noch sehr interessante Details ans Licht. Was ein Hoodie ist weiß ich nicht, aber ich nehme an, es ist das was Emilia auf einem Foto im Blog trug? Schöne Tradition mit Nachbarn – toll mit Günter, der ja auch so ganz abgeschnitten war vom Hospiz – reichhaltiges Programm.
Es ist schön, von Euerem Weihnachten zu lesen! Da ist alles da, die Feier im Kreis der Familie, die Enkelkinder, das beschenken und das schöne Konzert in der Allerheiligen Hofkirche! Übrigens werde ich Janni eine Reise nach Edinburgh zum 18. Geburtstag schenken! Seit mir eine Kollegin, die mit einem Schotten verheiratet ist, von dieser Stadt erzählt hat, will ich unbedingt mal hin!
Ich finde es schön, dass deine Mutter angerührt war und mitgesungen hat, auch wenn es nur ganz kurz war und nicht angehalten hat. Gänsehautmoment beim Konzert ist auch schön, dauert auch nicht ewig. Mit Kindern Weihnachten zu feiern ist was Besonderes.