Kartenspiel, Fitness, Lesekreis

Am Montag Abend war ich mal wieder mit Eva, Simons Mutter, zum Kartenspiel verabredet. Eigentlich steht ein großer Elefant im Raum: Geld! Sie hatte für ca 12000€ eine Küche in Simons und Alinas Wohnung einbauen lassen. Alina will im April ausziehen. Weder potentielle Nachmieter noch die Vermieter wollen die Küche ablösen. Es wird darauf hinauslaufen dass Simon die Küche ausbauen muss. Und dergleichen weitere Geschichten stehen ungeklärt im Raum, von der Scheidung mal abgesehen. Aber Eva und ich reden nicht drüber, nicht zuletzt weil eine Nachbarin dazukommt, die das alles ja auch gar nichts angeht. Eva ist Alina gegenüber am Telefon kühl, zu mir ist sie so nett wie eh und je.
Ich war in dieser Woche fleißig im Fitnessstudio, das tut mir zunehmend gut. Auch stelle ich mich nicht mehr so an, wenn ich eine Figur bei Yogaübungen anstrengend finde – ich versuche, mein bestes zu geben. Anke, die Trainerin, legte mir schwer ans Herz, in den nächsten zwei Wochen, wenn ich in Rheinland-Pfalz bin, im Hotelzimmer Übungen zu machen.
Leserkreis bei Katharina, ich hatte das Buch vorgeschlagen. Wann immer ich in ihre Wohnung komme, bewundere ich ihren erlesenen Geschmack. Ihre Wohnung ist winzig klein, stets bestens aufgeräumt und sehr gemütlich. Allein der Weg dahin! Vom St. Anna Platz kommend, das schwarz geflieste Treppenhaus, der Garten zum Hinterhaus mit Fresken an den Mauern, alles überaus edel. Ich kann sie mir gar nicht mehr in einer anderen, vielleicht grösseren Wohnung vorstellen. Mein Buchvorschlag kam gut an, wir hatten einen lebhaften Austausch.wie schnell die Zeit verging…
Morgen früh steige ich in den Zug Richtung Bingen. Ich freue mich schon auf die zwei Wochen. Arbeiten tut mir gut.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Aus deinem Beitrag schließe ich, dass du noch nicht unter dem Eindruck der neuen Nachrichten geschrieben hast. Die Sache mit dem Elefanten im Raum finde ich schrecklich, auch absurd. Wielange soll wohl noch fröhlich gekartelt werden – angesichts schwerer Krankheit, Trennung…für mich schwer vorstellbar. Dagegen schön das Idyll bei Katharina. Hoffentlich hast du im Hotel Platz für deine Yogamatte.

  2. Ines sagt:

    Unvorstellbar, den Elefanten im Raum nicht anzusprechen. 12000 Euro ist echt viel. Ich hätte allerdings gedacht , dass in der heutigen Wohnungsnot Nachmieter gefunden werden, die bereit sind die Küche zu übernehmen.

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