Rippen, Arbeit und Luis

Orthopäde am Montag. Meine Orthese habt ihr heute gesehen. Der Druck des Arztes, der sich mit seinen beiden Händen auf meine Rippen stützte, hat sehr wehgetan, geknackt hat nichts. Schwimmen soll ich. Mag ich nicht so sehr. LiteraTüren am nächsten Tag. Heike hat uns zum einjährigen einen kleinen Florentiner und, passend zu Goethes „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen!“, eine Zitrone geschenkt. Wir waren erstaunt, dass die Gruppe schon ein Jahr besteht. Am nächsten Tag, nach getaner Arbeit, einen langen Spaziergang mit einer Kollegin im Nymphenburger Park gemacht. Am Donnerstag kam Luis zu mir ins Hospiz. Nach der Verkostung mit Wurstsemmel und einem Pudding machte er seine Hausaufgaben. 1 1/2 Stunden war er da. Zu Hause wieder Tennis mit ihm gespielt. Emilia wurde von Linda geschminkt für die Faschingsfeier bei den Pfadfindern. Mein Einsatz im Hospiz sollte Freitag enden. Die Eltern von Daniel haben beide eine Lungenentzündung. Die Mutter hat es schlimm erwischt und so fuhr Daniel gleich nach seinem Urlaub nach Kroatien. Sein Vater ist mit Antibiotika zu Hause, seine liegt auf Intensiv. Konnte aber schon mit Daniel reden. Mein Arbeitseinsatz verlängert sich um ein oder zwei Tage.  Samstag Haushaltstag. Heute Schreibgruppe bei Beate. Vergessene Traumatas kamen hoch bei mir. Sie wirken noch nach.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Ohje, sie wirken nach…Ich hoffe, du musst die Berührung damit nicht bereuen, sondern dass sie nicht allzu heftig, also „ungesund“ für dich war. Vielleicht zu hoch gegriffen, „heilsam“? Kann die Berührung heilsam sein? Was wäre heilsam, woran würden wir es merken? Es erinnert mich daran, wielang in der Traumatherapie die – sagt man Exposition?-vorbereitet wird, bevor jemand überhaupt konfrontiert wird: hoffentlich hat die innere Vorbereitung dazu beigetragen, dass du irgendwie dosieren konntest. Auch ohne genau sowas arbeitet es in mir auch intensiv nach. – Schade, dass dir der Arzt auch noch wehgetan hat. Niemand soll dir (und sonstwem) wehtun!

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