Babysitten, Papst Leo, Zimmer streichen, Wohnung umräumen, Muttertagsbesuch

Der Montag war wie immer, außer dass es eisig kalt war und morgens so geregnet hat, dass ich mit dem Bus in die Arbeit gefahren bin. Das hat dreimal so lange gedauert wie mit dem Fahrrad wegen des Schienenersatzverkehrs mit Bussen und morgentlichem Berufsverkehrs. Die U -Bahn nach Großhadern fährt derzeit nicht. Abends Linedance, zum Glück nur über die Straße im HP8, war gut.

Dienstag ist eigentlich der Tag, an dem ich nach der Arbeit ins Fitnessstudio gehe, aber ich hatte keine Lust und fühlte mich ein bisschen angeschlagen. Deshalb hab ich es ausfallen lassen und einen ruhigen Abend verbracht.

Am Mittwoch war Mateo Tag. Maja war morgens mit Mateo beim Impfen (6-fach Impfung). Ich bin schon mittags zu ihnen gegangen, hab gekocht und mit Mateo „gespielt“ und ihn auf dem Gymnastik Ball wippend zum Schlafen gebracht. Um 17 Uhr hatte Maja einen Kurs und ich war zum ersten Mal alleine als Babysitter gefragt. Bernd muss nämlich seit dieser Woche wieder arbeiten. Wir packten Mateo in den Kinderwagen und ich spazierte fast 1 1/2 Stunden mit ihm herum. Die meiste Zeit schlief er oder schaute herum. Kurz bevor Majas Kurs zu Ende war, wurde er aber sehr quengelig und ich musste ihn aus dem Wagen herausholen und tragen. Wieder in der Wohnung durfte ich ihn noch mit abgepumpter Milch aus dem Fläschchen füttern, das hat gut geklappt. Ich bin sehr begeistert von meinem Enkelkind. Er geht jetzt mehr in den Kontakt, „erzählt“ ein bisschen und lächelt immer öfter.

Am Donnerstag auch zunächst wie immer. Am Abend hieß es dann aber „habemus papam“, der neu gewählte Papst Leo ist ein Amerikaner. Alle sind hoffnungsvoll, dass er etwas in der Welt bewegen wird. Bei der recht mitreißenden Berichterstattung ist der Funke auch zu mir übergesprungen. Am Petersplatz war Party wie bei einem Rockkonzert. Ein Fünkchen Hoffnung auf eine friedlichere Zukunft durch ihn ist auch bei mir entflammt.

Am Freitag wurde die Peergruppe,  auf die ich mich immer sehr freue, abgesagt, weil Alexandra krank ist, die Symptome etwas unklar und auch besorgniserregend. So ging ich nach der Arbeit ins Fitnessstudio, danach zum Frisör und am Abend lecker mit Hubert kochen und einen Film schauen. Die Frisörin hat es endlich verstanden, dass ich die Haare nicht mehr so kurz haben will und der Haarschnitt gefällt mir jetzt auch besser.

Samstag weißelten wir Luisas altes Zimmer und eine Wohnzimmerwand. Hubert ist gewohnt fleißig und ich versuche, mich nicht ganz ungeschickt anzustellen, denn zu Heimwerkerarbeiten hab ich wirklich keine Lust und keine Begabung. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen. Abends Geburtstagsfeier von Sascha.

Heute am Sonntag, die Möbel vom Schlafzimmer in Luisas Zimmer getragen, was ab jetzt also Schlafzimmer ist und das nun frei gewordene Zimmer, was Huberts Zimmer werden soll, ein bisschen eingerichtet. Um 14 Uhr kamen Maja, Bernd und Mateo. Muttertagsbesuch. Jetzt sind sie gerade erst gegangen. Die Stunden vergingen, ohne dass etwas anderes als Babyversorgung, Essen und zusammen sein passierte. Jaron rief auch an. Ein schöner Nachmittag. Jetzt bin ich dankbar und etwas müde.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Dass ihr in Anführungszeichen spielt und dass du bereits Premiere hattest beim alleine Babyhüten – mutig und toll – du bist schon vertraut! Hubert bekommt also euer ehemaliges Schlazimmer!? Das ist eine größere Veränderung. Ich hatte mir fälschlich vorgestellt, ihr hättet eure Zimmer nebeneinander. Habemus papam habe ich leider indirekt erfahren – weil ich „aus“ war. Durch die Begeisterung, auch diese tränenreiche Euphorie am Petersplatz, hat auch mich etwas erreicht wie aus zweiter Hand.

  2. Renate sagt:

    Ich sehe mich auch stundenlang, vorallem mit Emilia, Kinderwagen schiebend, im Nymphenburger Park. Malern mit gutem Ergebnis ist ein Grund zur Freude. Auf den neuen Papst bin ich gespannt.

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